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Klassik Schlechte Berufsaussichten für Musikstudenten

Nur 20 Prozent der Musikstudenten können auf eine Festanstellung in einem Orchester hoffen. Jährlich gibt es circa 150 freie Stellen, aber rund 800 Absolventen, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung. Dazu kommen die Bewerber aus dem Ausland. In exotischeren Fächern wie Harfe und Tuba verschärft sich die Konkurrenz noch mal um ein Vielfaches.

Viele Musiker arbeiten letztendlich freiberuflich. Sie vermieten sich und ihr Spiel zu diversen Anlässen, verdienen dabei aber beängstigend schlecht. Ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 13.000 Euro vermeldet die Künstlersozialkasse. Die Hochschulen sind gefordert, die Studenten auf diese Situation und mögliche Alternativen besser vorzubereiten.

SWR2 Treffpunkt Klassik hat sich zu diesem Thema bei Studenten, Musikhochschulen und Absolventen umgehört.

Im Programm

Wolfgang Amadeus Mozart:
Trio für Klarinette, Viola und Klavier Es-Dur KV 498
Sabine Meyer (Klarinette)
Nils Mönkemeyer (Viola)
William Youn (Klavier)
Frédéric Chopin:
Walzer für Klavier cis-Moll op. 64 Nr. 2
William Youn (Klavier)

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