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Personalwechsel Benedikt Fohr wechselt zum Hong Kong Philharmonic Orchestra

Benedikt Fohr, Orchestermanager der Deutschen Radio Philharmonie, wechselt nach Hongkong. Dort wird er für ein Orchester verantwortlich sein, das mit über 150 Konzerten im Jahr Musikliebhaber auf der ganzen Welt erreicht: das Hong Kong Philharmonic Orchestra.

Benedikt Fohr

Ab heute ein Freiburger in Fernost: Benedikt Fohr

Seit heute, 1. April, leitet der bisherige Orchestermanager der Deutschen Radiophilharmonie (DRP) eines der besten Orchester Asiens. Der 55-jährige Benedikt Fohr ist nun Chief Executive beim Hong Kong Philharmonic Orchestra. Nach zwölf Jahren bei der DRP in Saarbrücken und Kaiserslautern gab Fohr im Dezember bekannt, seinen Vertrag mit dem Saarländischen Rundfunk vorzeitig und im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig aufzulösen, um nach Hongkong zu wechseln.

Nach eigenem Bekunden freute er sich im Vorfeld auf die 7-Millionen-Metropole Hongkong als eine der aufregendsten Kulturmetropolen der Welt und die Zusammenarbeit mit dem Chefdirigenten des Hong Kong Philharmonic Orchestra Jaap van Zweden. "Das Orchester ist in ausgezeichneter künstlerischer Form und der große Erfolg des Ring-Projekts hat erneut die hohe internationale Reputation des Orchesters bestätigt. Zusammen mit Jaap, den vielen renommierten Solisten und Gastdirigenten und vor allem mit unseren erstklassigen Musikern, werden wir unser Publikum über alle Generationen hinweg in Hongkong und auf der ganzen Welt begeistern." Im Herbst wird das Orchester auf einer Tournee nach Baden-Baden kommen, um dann das badische Publikum zu begeistern.

Der Orchestermanager Benedikt Fohr

Fohr wurde 1963 in Freiburg geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Nach Stationen als Geschäftsführer des Freiburger ensemble recherche und als Generalsekretär der Camerata Salzburg, als Generaldirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg wurde er 2006 Orchestermanager des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken des Saarländischen Rundfunks. Ab 2007 gestaltete er in dieser Funktion die Fusion des Orchesters mit dem Rundfunkorchester Kaiserslautern des SWR zur DRP.

Im Programm

Mit Ines Pasz
Domenico Scarlatti:
Klaviersonate C-Dur K.159
Ivo Pogorelich (Klavier)
Georg Friedrich Händel:
"Julius Caesar in Ägypten", Arie der Cleopatra
Simone Kermes (Sopran)
Concerto Köln
Georg Friedrich Händel:
Triosonate g-Moll op. 2 Nr. 5
Al Ayre Español
Jean Sibelius:
Karelia-Suite
Sinfonieorchester Lahti
Leitung: Osmo Vänskä
Claude Debussy:
Suite bergamasque
Alice Sara Ott (Klavier)
Max Bruch:
Kol Nidrei, bearbeitet
Nils Mönkemeyer (Viola)
Bamberger Symphoniker
Leitung: Markus Poschner
Giulio Romolo Caccini:
"Dalla porta d'oriente"
Johannette Zomer (Sopran)
Fred Jacobs (Theorbe)
François-Joseph Gossec:
Sinfonia à più stromenti c-Moll op. 6 Nr. 3
Concerto Köln
Leitung: Andrea Keller
Carl Czerny:
Variationen über einen Wiener Walzer für Klavier op. 12 "Sehnsuchtswalzer"
Herbert Schuch (Klavier)

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