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Ruhm und Ehre Bach-Medaille der Stadt Leipzig an Klaus Mertens

In Anerkennung um besondere Verdienste um das Werk Johann Sebastian Bachs vergibt der Leipziger Oberbürgermeister jährlich die Bach-Medaille. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an einen Interpreten.

Bach-Medaille Stadt Leipzig

Eine Seite der Medaille - auf der Rückseite steht: Bach-Medaille der Stadt Leipzig

Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2019 ist am Samstag, 15. Juni, an den Bassbariton Klaus Mertens (70) überreicht worden. Die Ehrung fand im Rahmen des Bachfestes bei einem Festkonzert statt, bei dem der Ausgezeichnete zusammen mit dem neuen Präsidenten des Bach-Archivs, Ton Koopman, auftrat.

„Mertens vermag mit seinem wunderbaren Timbre aus Bachs vielschichtiger Musik stets die richtige Botschaft zu vermitteln und hat sich um die Aufführung und Pflege auch und insbesondere der Musik des großen Thomaskantors J. S. Bach außerordentlich verdient gemacht.“ (Aus der Laudatio)


Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) würdigte Mertens als einen „der prominentesten und gesuchtesten Interpreten barocker Oratorien- und Konzertliteratur“. Ganze Generationen hätten seine Stimme im Ohr, sagte Jung. Der Bassbariton habe sich um die Pflege der Musik von Johann Sebastian Bach (1685-1750) außerordentlich verdient gemacht, fügte der Oberbürgermeister hinzu.
Das diesjährige Leipziger Bachfest wurde am Freitag eröffnet. Bis zum 23. Juni rückt das Klassikfestival in rund 150 Konzerten und weiteren Veranstaltungen Bachs Rolle als Hofkapellmeister in den Mittelpunkt. Im vergangenen Jahr war mit knapp 80.000 Gästen ein neuer Besucherrekord aufgestellt worden.

Mertens folgt Levin und Goebel

Die Leipziger Bach-Medaille wird seit 2003 vergeben. Die Jury zur Verleihung der Bach-Medaille der Stadt Leipzig setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Künstlerischen Direktoriums des Bachfestes, dem Gewandhauskapellmeister, dem Intendanten der Oper Leipzig und dem Rektor der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. In den Vorjahren ging die Auszeichnung u.a. an Robert Levin (2018), Reinhard Goebel (2017), Masaaki Suzuki (2012), Herbert Blomstedt (2011) und Frieder Bernius (2009).

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