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Kit Armstrong erhält Beethoven-Ring 2018 Als Jugendlicher mit Beethoven auffällig

Die Mitglieder von „Bürger für Beethoven e.V.“ bestimmen ihren Ring-Preisträger jährlich per Abstimmung aus. Dieser erhält dann einen handgefertigten Ring aus Gold und Silber.

Kit Armstrong (Klavier)

Lernte im Alter von 13 Jahren Alfred Brendel kennen, der ihm ein „Verständnis der großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl und Verstand, Frische und Verfeinerung“ attestiert: Kit Armstrong

Der Beethoven-Ring 2018 geht an den 26-jährigen Pianisten Kit Armstrong. Das teilte der Vorsitzende der Bürger für Beethoven, Stephan Eisel, mit: „Mit Kit Armstrong zeichnen wir einen Pianisten aus, der schon in jugendlichem Alter durch atemberaubende Beethoven-Interpretationen auffiel und seitdem die Zuhörer immer wieder in seinen Bann zieht.“ Armstrong ist der 15. Träger des Beethoven-Rings, den 2004 erstmals Gustavo Dudamel erhalten hatte und der seitdem jährlich vergeben wird.

„Von den Bonner Bürgern mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet zu werden, ist eine Ehre, die mich tief bewegt. Das Grenzüberschreitende, Brückenschlagende seiner Musik inspiriert mich als Pianist und Komponist immer aufs Neue. Man kann gegenüber Beethoven nie gleichgültig sein: sein Werk reprä­sentiert die Menschheit in all ihren Facetten.“ (Kit Armstrong)

Armstrong folgt dem Pianisten Igor Levit nach, der im Vorjahr ausgezeichnet wurde. Der Beethoven-Ring wurde in einer schriftlichen Abstimmung von den über 1.600 Mitgliedern der „Bürger für Beethoven“ jeweils unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Auf Armstrong entfielen nach Vereinsabgaben 60 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Komponist, Pianist und Organist

Armstrong wurde 1992 in Los Angeles geboren und begann bereits fünfjährig mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht. Heute konzertiert er in den renommiertesten Konzertsälen der Welt und mit bedeutenden Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Manfred Honeck, Kent Nagano und Jonathan Nott zusammen. Als Organist war er bereits in der Berliner und der Kölner Philharmonie zu erleben. Kompositionsaufträge erhielt Armstrong u.a. vom Gewandhaus zu Leipzig und dem Musikkollegium Winterthur.

Im Programm

darin bis 8.30 Uhr:
u. a. Pressestimmen, Kulturmedienschau und Kulturgespräch

Musikliste:
Christoph Willibald Gluck:
Air vif aus der Ballettmusik zur Oper "Orphée et Eurydice"
Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach
Leitung: Hartmut Haenchen
Moisés Moleiro:
1. Satz Allegro aus der Sonata al estilo clásico
Alexandra Oehler (Klavier)
Peter Tschaikowsky:
6. Satz Gavotte aus der Suite für Orchester Nr. 1 d-Moll op. 43
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Leitung: Neville Marriner
Luiz Bonfá:
Sem titulo
Badi Assad (Gitarre) und Ensemble
Heinrich von Herzogenberg:
2. Satz aus dem Trio für Oboe, Horn und Klavier D-Dur op. 61
Albrecht Mayer (Oboe)
Marie-Luise Neunecker (Horn)
Markus Becker (Klavier)
Samuel Wesley:
4. Satz Vivace molto aus der Sinfonie B-Dur
London Mozart Players
Leitung: Matthias Bamert
Ludwig Thuille:
Nr. 3 Walzer aus den 3 Klavierstücken op. 34
Alasdair Beatson (Klavier)
Ludwig van Beethoven:
3. Satz Scherzo aus dem Streichtrio G-Dur op. 9 Nr. 1
Trio Zimmermann
Johann Joseph Fux:
6. Satz "Pour la caille" aus der Ouvertüre d-Moll
Freiburger Barockorchester
Leitung: Gottfried von der Goltz
Joseph Haydn:
3. Satz Rondo all'Ungarese. Allegro assai aus dem Klavierkonzert D-Dur
Leif Ove Andsnes (Klavier und Leitung)
Norwegisches Kammerorchester
Georges Brassens:
Le vent
René Aubry (Gesang) und Ensemble
Johann Sebastian Bach:
Präludium und Fuge Es-Dur aus dem Wohltemperierten Klavier, Teil 2 BWV 876
András Schiff (Klavier)
Gioacchino Rossini:
3. Satz Allegretto aus der Streichersonate Nr. 5 Es-Dur
Neues Berliner Kammerorchester
Leitung: Michael Erxleben
Jean Françaix:
3. Satz Sérénade comique aus dem "Petit quatuor pour saxophones"
Rollin' Phones
Antonio Lauro:
El Marabino, Walzer für Gitarre
Pepe Romero (Gitarre)
Georg Philipp Telemann:
6. Satz aus der Blockflöten-Suite a-Moll TWV 55:a2
Dorothee Oberlinger (Blockflöte)
Ensemble 1700
Nikolai Kapustin:
Toccatina für Klavier op. 36
Marc-André Hamelin (Klavier)

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