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Ágnes Heller, ungarische Philosophin und Soziologin Zählt zu den schärfsten Orban-Kritikern

38:39 min

Ágnes Heller zählt zu den bedeutendsten Philosophinnen ihrer Zeit. 1929 in Budapest geboren, entging sie gemeinsam mit ihrer Mutter nur knapp dem Holocaust. Sie beteiligte sich aktiv an der ungarischen Revolution von 1956. Später emigrierte sie als Professorin für Soziologie nach Melbourne und beerbte 1986 Hannah Arendt auf ihrem Lehrstuhl für Philosophie in New York. Heute lebt sie in Budapest. Als entschiedene Gegnerin der ungarischen Regierung unter Victor Orbán, die für sie einen Rückfall in undemokratische Zeiten in Ungarn bedeuten. Trotz aller Anfeindungen mischt sich die Philosophin ein. Ágnes Heller denkt, spricht und schreibt weiter: Über Vorurteile und die Grundlagen für Menschliches und Unmenschliches, über Utopien, Dystopien und die Frage, was wir uns wünschen können. Und über das, was komisch ist und warum - Kunst, Literatur, Leben und die unsterbliche Komödie.

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