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Dirigent Klaus Mäkelä wird Nachfolger Petrenkos in Oslo 22-Jähriger wird Chefdirigent

Im Jahr 2019 wird Klaus Mäkelä künstlerischer Leiter des Turku Musik Festival. Ein Jahr später folgt seine erste Stelle als Chefdirigent - beim Oslo Philharmonic Orchestra.

Klaus Mäkelä

Die norwegische Kulturministerin Trine Skei Grande twitterte zur Berufung Mäkeläs „Herzlichen Glückwunsch“ an das Orchester und: „Das wird spannend. Viel Glück!“

Der finnische Dirigent und Cellist Klaus Mäkelä wird ab August 2020 neuer Chefdirigent und Künstlerischer Berater des Oslo Philharmonic Orchestra (OPO). Dies gab der Vorstand des Oslo Philharmonic gestern, 3. Oktober bekannt. Der 1996 geborene Mäkelä ist derzeit unter anderem Erster Gastdirigent des Schwedischen Rundfunk-Sinfonieorchesters, ab 2019 wird er auch Künstlerischer Direktor des Turku Music Festival.

Mäkelä hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben und wird Nachfolger von Vasily Petrenko, der das Orchester nach dessen 100-Jahr-Feier im Sommer 2020 nach sieben Jahren an der Spitze verlässt. Ingrid Røynesdal, Geschäftsführerin der Osloer Philharmonie, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Klaus Mäkelä ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Als er Anfang des Jahres mit dem Orchester arbeitete, gab es eine unmittelbare Verbindung. Seine profunde Musikalität und seine starken künstlerischen Interpretationen haben ihn bereits zu einer unverwechselbaren internationalen Erscheinung gemacht.“

Mäkelä fühlt sich schon zuhause

In Deutschland arbeitete Mäkelä schon mehrmals mit dem MDR Sinfonieorchester und dem NDR Elbphilharmonie Orchester zusammen. In seiner Heimat dirigierte er bereits alle großen Orchester wie Helsinki Philharmonic, Turku Philharmonic und Kuopio Symphony Orchestra und wurde zu allen erneut eingeladen. Über sein neues Orchester sagt Mäkelä: „Als ich das Orchester zum ersten Mal traf, gab es einen Funken Energie zwischen uns. Ich fühlte mich sofort zuhause und begeistert von den musikalischen Möglichkeiten.“

Im Programm

darin bis 8.30 Uhr:
u. a. Pressestimmen, Kulturmedienschau und Kulturgespräch

Musikliste:

Christoph Schaffrath:
Allegro assai für Streicher und Basso continuo
Akademie für Alte Musik Berlin
Wolfgang Amadeus Mozart:
1. Satz Allegro con spirito aus der Klaviersonate D-Dur KV 311
Michail Lifits (Klavier)
Felix Mendelssohn Bartholdy:
2. Satz Allegro vivace aus der Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 "Reformationssinfonie"
Heidelberger Sinfoniker
Leitung: Thomas Fey
Angel Gregorio Villoldo:
El choclo
Stefano Bollani (Klavier)
Georg Philipp Telemann:
3. Satz Vivace aus dem Flötenquartett D-Dur TWV 43:D1
Linde Brunmayr (Travers-Flöte) und Ensemble
Arthur Schwartz:
Alone together
Catherine Russell (vocal) und Ensemble
François-Joseph Gossec:
4. Satz Presto aus der Sinfonie Es-Dur op. 5 Nr. 2
London Mozart Players
Leitung: Matthias Bamert
Du Mingxin:
Strohhut-Tanz
Lang, Lang (Klavier)
Georg Friedrich Händel:
4. Satz La Rejouissance aus der Feuerwerksmusik-Suite D-Dur
Le Concert des Nations
Leitung: Jordi Savall
Robert Schumann:
4. Satz Allegro molto vivace aus dem Streichquartett F-Dur op. 41 Nr. 2
Auryn Quartet
Darius Milhaud:
Nr. 3 Brazileira aus Scaramouche op. 165b, Bearbeitung
Daniel Ottensamer (Klarinette)
Münchner Symphoniker
Leitung: Stephan Koncz
Domenico Scarlatti:
Klaviersonate a-Moll K 175
Gianluca Cascioli (Klavier)
Mike Deighan:
Champs Elysées
Vincent Klink (Basstrompete)
Eberhard Budziat (Posaune)
Boris Kischkat (Gitarre)
Iiro Rantala:
Goldberg Improvisation IV
Iiro Rantala (Klavier)
Ensemble
Antonio Carlos Jobim:
One note Samba
Ty Ardis & Albert Lennard Project
Gaspar Sanz:
Canarios
Rolf Lislevand (Barockgitarre)
Niels Wilhelm Gade:
2. Satz aus der Holbergiana-Suite op. 61
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Leitung: Ole Schmidt

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