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Beide wurden 1926 geboren, der Österreicher Friedrich Cerha am 17. Februar und damit zwei Tage früher als der Ungar György Kurtág. Jetzt feiern die beiden hochbetagten, aber noch immer aktiven Komponisten ihren 95. Geburtstag.

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Cerha brachte die Neue Musik zurück nach Wien

Cerha hat die Neue Musik nach Wien zurückgebracht – auch als Gründer des Ensembles „die reihe“, das noch heute das wichtigste Forum für zeitgenössische Musik in Österreich ist.

Kurtág ein Meister der musikalischen Zurückhaltung

Während Cerha die großen Formen liebt, ist Kurtág ein Meister der musikalischen Zurückhaltung. Seine hochexpressive Kunst drückt sich in Form von Miniaturen, Fragmenten und Aphorismen aus. Michael Rebhahn mit einem Doppelporträt der beiden Geburtstagskinder.

Stuttgart

Festival Das „ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart": Interaktive Digitalausgabe und politische Brisanz

Das ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart fand vom 3. bis zum 7. Februar erstmals in seiner Geschichte komplett digital und ohne Publikum statt. Aus dem verlängerten Lockdown hat das Festival-Team eine Tugend gemacht und Streaming-Konzerte, Interviews sowie interaktive Formate im Web realisiert.  mehr...

SWR2 Essay mit dem Komponisten Manos Tsangaris Nebensachen – oder: Warum der Mangel an ästhetischem Bewusstsein unsere Demokratie gefährdet

In der Musik schien für eine ganze Weile alles klar: Es gab die Hauptsache (die Noten, die Töne) und alles mögliche Andere drumherum. Aber stimmt das so noch oder überhaupt? Sind Raum und Aufführungssituation, Texte, Bilder usw. nicht Teil des Ganzen? Im gesellschaftlichen Kontext erscheint die Musik (wie alle Kunst) gern selbst als Nebensache. Wie gerechtfertigt oder womöglich gar gefährlich ist das? Und wie hängen Ästhetik und Politik zusammen?  mehr...

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