Corona-Pandemie

Wiener Neujahrskonzert: Riccardo Muti dirigiert wohl vor leeren Rängen

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Das traditionsreiche Wiener Neujahrskonzert wird im kommenden Jahr aufgrund der Corona-Pandemie wahrscheinlich ohne Publikum stattfinden. Das sagte Kulturminister Werner Kogler gegenüber der Presse am Samstag, 28. November.

Wiener Neujahrskonzert (Foto: Pressestelle, © Dieter Nagl)
Pressestelle © Dieter Nagl

„Also ich denke, es wird ein Neujahrskonzert geben, aber ich fürchte ohne Publikum", sagte Kulturminister und Vize-Kanzler Werner Kogler der „Tiroler Tageszeitung" (Samstag-Ausgabe am 28. November). Die Wiener Philharmoniker hatten zuletzt betont, zur Not auch vor leeren Rängen im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins zu spielen. Maestro Riccardo Muti (79) soll das Konzert am 1. Januar bereits zum sechsten Mal dirigieren. 

Das Wiener Neujahrskonzert: Eine Institution in vielen Ländern

Die rund 2000 Karten für das Neujahrskonzert aus dem prächtig geschmückten goldenen Saal sind heiß begehrt und hart umworben. Die Tickets kosten zwischen 35 und 1200 Euro. Die Live-Übertragung wird zusätzlich im Schnitt von rund 50 Millionen Zuschauern in über 90 Ländern verfolgt. In Deutschland ist das Konzert im ZDF zu sehen.

Für viele Menschen auf der ganzen Welt beginnt das neue Jahr erst mit dem traditionellen „Prosit Neujahr" der Wiener Philharmoniker. Die österreichische Musiker-Dynastie Strauß mit ihren heiteren und beschwingten Stücken dominiert das Programm.

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