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Werkgespräch

Die Kadenzen zu Ludwig van Beethovens Violinkonzert
Der Violinist und Musikwissenschaftler Friedemann Eichhorn im Gespräch mit Burkhard Egdorf

Kadenzen:
Fritz Kreisler:
Anne-Sophie Mutter (Violine)
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan
Alfred Schnittke:
Gidon Kremer
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner
Joseph Joachim:
Henryk Szeryng (Violine)
Philharmonia Orchestra
Leitung: Otto Klemperer
Leopold Auer / (Jascha Heifetz):
Jascha Heifetz (Violine)
Boston Symphony Orchestra
Leitung: Charles Munch
Camille Saint-Saëns:
Ruggiero Ricci (Violine)
Ferruccio Busoni:
Ruggiero Ricci (Violine)
Ferdinand Laub:
Ruggiero Ricci (Violine)
Ludwig van Beethoven / (Gidon Kremer):
Bearbeitung von op. 61a
Gidon Kremer (Violine)
Wadim Sacharow (Klavier)
Wolfgang Schneiderhan:
Wolfgang Schneiderhan (Violine)
Berliner Philharmoniker
Leitung: Eugen Jochum
Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert D-Dur op. 61a
François-René Duchâble (Klavier)
Sinfonia Varsovia
Leitung: Yehudi Menuhin
Ludwig van Beethoven:
1. Satz: Allegro ma non troppo aus dem Violinkonzert D-Dur op. 61
Gidon Kremer (Violine)
Wadim Sacharow (Klavier)
Chamber Orchestra of Europe
Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Hubert Léonhard und Adrien Francois Servais:
Grand Duo de Concert No. 2 sur des themes de Beethoven
Friedemann Eichhorn (Violine)
Alexander Hülshoff (Violoncello)

Solokadenzen, meist am Ende der Sätze eines Konzertes, sind für die Interpret*innen nicht nur die große Bühne, dem Publikum ihr Können, ihre Virtuosität zu zeigen, sondern sie stellen zudem eine ganz eigene musikalische Auseinandersetzung mit den Themen und dem Geist eines Stückes dar. Zu Ludwig van Beethovens Violinkonzert haben Fritz Kreisler, Josef Joachim oder Leopold Auer eigene Kadenzen geschrieben und im Konzertsaal eingebürgert. Aber auch Egene Ysaye, Ferruccio Busoni, Camille Saint-Saëns und Victor Kissine haben Kadenzen zu diesem Konzert geschrieben. Friedemann Eichhorn hat sie als Sammlung herausgegeben und kennt sie alle.

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