Musikstunde

Webers Wunderwerk – Die Oper „Der Freischütz” wird 200 (1)

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Die Uraufführung der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber war eines der spektakulärsten und folgenreichsten Ereignisse der gesamten Musikgeschichte.

Ohne sie gäbe es den Komponisten Richard Wagner nicht (mit allen Folgen), hätte sich das Orchester kaum so farbig entwickeln können, wüssten die Filmleute kein Rezept für tönenden Schrecken, hätte dem deutschen Nationalismus das wichtigste musikalische Emblem gefehlt - und schade um die vielen Kinder, die über dem wohligen Gruseln in der Wolfsschlucht später keine Opernfans geworden wären.

Musikliste

Emilia Giuliani:
Capriccio für Gitarre
Siegfried Schwab (Gitarre)

Carl Maria von Weber:
Viktoria! Viktoria! (Introduktion mit Chor). Molto vivace aus: Der Freischütz
Consortium Classicum

Carl Maria von Weber:
8 Variationen über eine Melodie des Balletts "Castor und Pollux" von Abbé Vogler
Alexander Paley (Klavier)

Carl Maria von Weber:
Nr. 3 Chor: Geld! Geld! Geld! (Chor der Gläubiger) aus: Abu Hassan
ChorWerk Ruhr
Cappella Coloniensis
Leitung: Bruno Weil

Carl Maria von Weber:
Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73
Andreas Ottensamer (Klarinette)
Berliner Philharmoniker
Leitung: Mariss Jansons

Carl Maria von Weber:
1. Satz aus der 1. Klaviersonate C-Dur op. 24
Michelangelo Carbonara (Klavier)

Carl Maria von Weber:
Lützows wilde Jagd, J 168
Männerchor des Rundfunkchores Leipzig
Leitung: Jörg-Peter Weigle

Gasparo Spontini:
Finale aus: Olympia
Julia Varady (Sopran)
Stefania Toczyska (Mezzosopran)
Franco Tagliavini (Tenor)
Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)
George Fortune (Bass)
Josef Becker (Bass)
Männerchor der Deutschen Oper Berlin
Radio-Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Gerd Albrecht

Musikstunde Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz” wird 200

Die Uraufführung der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber war eines der spektakulärsten und folgenreichsten Ereignisse der gesamten Musikgeschichte. Ohne sie gäbe es den Komponisten Richard Wagner nicht (mit allen Folgen), hätte sich das Orchester kaum so farbig entwickeln können, wüssten die Filmleute kein Rezept für tönenden Schrecken, hätte dem deutschen Nationalismus das wichtigste musikalische Emblem gefehlt – und schade um die vielen Kinder, die über dem wohligen Gruseln in der Wolfsschlucht später keine Opernfans geworden wären.  mehr...

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SWR2 Essay Wolfgang Molkow: 200 Jahre „Der Freischütz“ – Vom Politikum zum Metaphysicum

„Nationaloper“ oder „Hohelied des Waldes“ – seit ihrer denkwürdigen, umjubelten Berliner Uraufführung am 18. Juni 1821 wurden Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ verschiedene Etiketten angeheftet. Ein Rückblick auf 200 Jahre Rezeptions- und Aufführungsgeschichte mit existentiellen Fragestellungen.  mehr...

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Musikgespräch Dirigent Christoph Eschenbach über den „Freischütz“ am Konzerthaus Berlin

Genau 200 Jahre nach der Uraufführung von Carl Maria von Webers „Freischütz“ kommt die Oper am gleichen Ort, am Konzerthaus Berlin, wieder auf die Bühne. Der Dirigent des Abends, Christoph Eschenbach verrät im Gespräch mit SWR2, was ihn an der romantische Oper fasziniert und gewährt erste Einblicke in die vielversprechende Inszenierung der Theatergruppe Fura dels Baus. Die Premiere wird am 18. Juni 2021 live auf Arte Concert gestreamt.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

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