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Die Plattform „scodo“ für digitale Noten ist am 2. Februar online gegangen. Universal Edition bietet mit dem Publishing-Tool die erste Möglichkeit für Komponist*innen ausschließlich digital verlegt zu werden.

Musizieren im digitalen Zeitalter (Foto: Pressestelle, © Newzik/UE)
Universal will einen lang existierenden Bedarf am Musikmarkt erfüllen und die Musikpublikation ins digitale Zeitalter bringen. Pressestelle © Newzik/UE

Komponist*innen stehen gegenwärtig auf dem engen Markt der klassischen Musik vor vielen Herausforderungen und müssen sich sowohl gegen moderne Strömungen als auch gegen Altbewährtes durchsetzen. Gleichzeitig müssen sie sich um administrative Notwendigkeiten und um das Rechtemanagement kümmern.

Universal Edition - Seriosität und Glaubwürdigkeit für Sheet Music

Darauf will der Wiener Musikverlag reagieren und bringt mit „scodo" ein Publishing-Tool für Komponist*innen auf den Markt. Mit dem Webtool haben Komponierende die Möglichkeit, ihre Noten zu publizieren und weltweit Musiker*innen zum Download anzubieten.

Universal Edition setzt dabei auf sein Renomée und seine Glaubwürdigkeit. Jedem sei die Möglichkeit geboten, in einem Katalog zwischen namhaften Musikgrößen wie Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Pierre Boulez und Arvo Pärt zu erscheinen, heißt es auf der Seite von „scodo“.

Publikation gegen eine Evaluierung und Bezahlung

Bis „scodo“ hatte es keine Plattform für Sheet Music im Internet gegeben. Außerdem war es schwierig, qualitativ hochwertige Noten im Netz zu bekommen, da diese in der Regel nicht professionell verlegt und von Notensetzer*innen überarbeitet wurden.

Komponist*innen können sich kostenlos auf der Plattform registrieren. Die Evaluation durch den Verlag ist kostenpflichtig. Für die Evaluation und Publikation verschiedener Werke bietet die Plattform unterschiedliche Bezahlmodelle an.

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