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Peter Tschaikowsky gilt hierzulande immer noch als Komponist der "russischen Seele". Da schwelgen wir in seinem Violinkonzert, dem großen b-Moll-Klavierkonzert, den Ballettmusiken oder der Oper "Eugen Onegin". Doch ein Großteil seiner Musik ist bis heute kaum präsent: die Streichquartette, die Lieder, die weiteren Konzerte und Opern. Auch das Tschaikowsky-Bild ist einseitig ausgeleuchtet. Meist dominiert die voyeuristische Perspektive auf den "europäisierten Salonrussen". Die SWR2 Musikstunde setzt den russischen Komponisten in vielfältige Beziehungen: Zu seinem Lieblingskomponisten Mozart, der so viele Spuren in seinem eigenen Werk hinterlassen hat - nicht nur in der Suite "Mozartiana". (Produktion 2017)

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