SWR2 Kantate vom 21.8.2022

STAND

Philipp Heinrich Erlebach:
"Ach daß ich Wassers genug hätte"
Dorothee Mields (Sopran)
Alexander Schneider (Countertenor)
Andreas Post (Tenor)
Matthias Vieweg (Bass)
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy
Georg Philipp Telemann:
"Kein Vogel kann im weiten fliegen"
Gotthold Schwarz (Bass)
Linde Brunmayr (Traversflöte)
Gerhardt Darmstadt (Violoncello)
Christoph Hammer (Orgel)

Philipp Heinrich Erlebach komponierte seine Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis "Ach daß ich Wassers genug hätte" vermutlich um 1713. Immer wieder wird hier das Bild der Tränen und des fließenden Wassers musikalisch mit chromatisch absteigenden Motiven ausgemalt. Der Text nimmt Bezug auf die Klagelieder des Jeremias, in denen es um die Zerstörung des Tempels in Jerusalem und die babylonische Gefangenschaft geht. Die Klage darüber wird wiederum auf das damals gültige Sonntagsevangelium bezogen, in dem Jesus die Zerstörung Jerusalems ankündigt und die Händler aus dem Tempel wirft.

STAND
AUTOR/IN
SWR