Eröffnung der Richard-Wagner-Festspiele 2021. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)unterhält sich mit ihrem Ehemann Joachim Sauer nach der Premiere im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel.  (Foto: dpa Bildfunk, Aktuell)

Festival

Das waren die Bayreuther Festspiele 2021

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Eröffnet wurden die diesjährigen Festspiele am 25. Juli mit einer Neuinszenierung der romantischen Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner unter musikalischer Leitung von Oksana Lyniv. Regie führt Dmitri Tschernjakow, die Titelpartien singen John Lundgren (Holländer) und Asmik Grigorian (Senta).

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Auf dem Spielplan der Bayreuther Festspiele steht traditionell eine wechselnde Auswahl aus den Hauptwerken Richard Wagners. In diesem Jahr werden bis zum 25. August neben der Neuproduktion von „Der fliegende Holländer“, „Tannhäuser“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“ wieder aufgenommen.

Bayreuth

Festival-Sommer Erste Frau in 145-jähriger Geschichte: Oksana Lyniv eröffnet Bayreuther Festspiele

Oksana Lyniv soll am Sonntag, 25. Juli auf dem Grünen Hügel von Bayreuth dirigieren — als erste Frau in 145 Jahren Festspielgeschichte. Die ehemalige Chefdirigentin der Oper Graz soll mit Wagners „Der fliegende Holländer“ die Bayreuther Festspiele eröffnen.  mehr...

Zudem soll es in der 145. Ausgabe Jahr zwei Konzerte mit Arien aus dem Wagner-Repertoire unter der Leitung von Andris Nelsons und eine konzertante Aufführung des „Parsifal“ unter der Leitung von Christian Thielemann geben.

Die Festspiele 2020

Im vergangenen Jahr mussten die Bayreuther Festspiele wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Festspiele 2021 finden mit einer Auslastung von 900 (statt 2.000) Zuschauer*innen und mit einem strengen Hygiene-Konzept statt.

Rund um Bayreuth in SWR2

Forum „Stunde Null” in Bayreuth – Das belastete Erbe des Wieland Wagner

„Entrümpelung” war eine Strategie Wieland Wagner, Regisseur und Enkel des Komponisten Richard Wagners, um sich vom belasteten Erbe Bayreuths während der Zeit des Nationalsozialismus zu befreien. Wurden die Traditionslinien dieser angeblichen „Stunde Null" des Regietheaters wirklich gekappt?  mehr...

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Diskussion „Stunde Null“ in Bayreuth – Das belastete Erbe des Wieland Wagner

Wieland Wagner, Enkel des Komponisten Richard Wagner, Regisseur und Leiter der Bayreuther Festspiele, gilt als großer Erneuerer der szenischen Umsetzung nicht nur der Werke seines Großvaters. Manche bezeichnen ihn sogar als Vater des Regietheaters. „Entrümpelung“ war eine Strategie des Regisseurs, um sich vom belasteten Erbe Bayreuths während der Zeit des Nationalsozialismus zu befreien. Wurden die Traditionslinien dieser angeblichen „Stunde Null“ des Regietheaters wirklich gekappt? Bernd Künzig diskutiert mit Prof. Dr. Anno Mungen - Universität Bayreuth, Dr. Tobias Reichard - Hochschule für Musik und Theater München, Daniel Reupke - Universität Bayreuth  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Musikgespräch „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ – Axel Brüggemann über seinen Film

„Menschen auf der ganzen Welt und mit ganz unterschiedlichen kulturellen Backgrounds sind in ihrer Wagner-Leidenschaft vereint“, staunt Axel Brüggemann, dessen Film „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ am 28. Oktober in die Kinos kommt. Auf seiner „dokumentarischen Reise durch die Welt der Wagnerianer“ traf Brüggemann Juden und Moslems, Metzger und Musiker, beobachtete Christian Thielemann beim Dirigieren und die Bayreuther Festspiel-Chefin Katharina Wagner beim Inszenieren. In SWR2 berichtet er, wie er sich als Regisseur und selbsternannter Wagnerianer einen kritischen Blick auf die Ikone Wagner bewahrt hat und sie auch immer mal wieder augenzwinkernd erdet.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Musikstunde Engelbert Humperdinck – Hänsel, Gretel und mehr (2/5)

Kein Name eines deutschen Komponisten ist so eng mit einem Märchen-Klassiker verbunden wie der von Engelbert Humperdinck. Vor 100 Jahren starb der Schöpfer der berühmten Oper „Hänsel und Gretel“ in Neustrelitz. Vor allem Richard Wagner hat einen prägenden Eindruck auf den jungen Komponisten gehabt.  mehr...

SWR2 Musikstunde SWR2

Buchkritik Herfried Münkler - Marx, Wagner, Nietzsche. Welt im Umbruch

Ohne Karl Marx, Richard Wagner und Friedrich Nietzsche hätte das 20. Jahrhundert anders ausgesehen. Herfried Münkler hat nun den Theoretiker des Sozialismus, den Komponisten und den Philosophen zu einem „imaginären Gespräch“ eingeladen.
Rezension von Oliver Pfohlmann.
Rowohlt Verlag, 720 Seiten, 34 Euro
ISBN 978-3-73710-105-9  mehr...

SWR2 lesenswert Kritik SWR2

Brüggemanns Klassikwoche Salzburg und Bayreuth: Der Festspielsommer bringt das Operngenre ins Wanken

Wenn das Publikum euphorisch jubelt und man als Kritiker kurz an seinem Verstand zweifelt: Hat die Klassik noch ein objektives Koordinatensystem? Geht es um Superlative oder um die Musik und Kunst? Hat die Oper von heute noch genug zu bieten? Axel Brüggemann mit einer Festspiel-Sommer-Zwischenbilanz.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Bayreuth

Bayreuther-Festspiele Bayreuther „Tannhäuser“ nimmt Corona-Maßnahmen und Valery Gergiev aufs Korn

Der Bayreuther „Tannhäuser“-Regisseur Tobias Kratzer hat bei der Wiederaufnahme seiner gefeierten Inszenierung die Corona-Maßnahmen aufs Korn genommen - und den russischen Star-Dirigenten Valery Gergiev geärgert.  mehr...

Bayreuth

Rezension „Der Fliegende Holländer“ zum Auftakt der Bayreuther Festspiele – Opern-Kritik

Bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2021mit einer Neuproduktion des „Fliegenden Holländers“ am 25. Juli eröffnet. SWR-Opernredakteur Bernd Künzig war vor Ort und berichtet von der Festspielstimmung unter Pandemiebedingungen und der Neuproduktion zum Auftakt: dem „Fliegenden Holländer“ in der Regie von Dmitri Tcherniakov und unter der musikalischen Leitung von Oksana Lyniv.

Beim Festivalauftakt mit dem "Fliegenden Holländer" begeisterten zwei Frauen das Publikum: Sängerin Asmik Grigorian und Dirigentin Oksana Lyniv.  mehr...

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Bayreuth

Vorbericht Die Bayreuther Festspiele 2021 – eine ungewöhnliche Festival-Ausgabe

Nach einer pandemiebedingten Pause werden am Sonntag die Bayreuther Festspiele wieder eröffnet. Premiere wird „Der fliegende Holländer“ feiern. Aber das ist nicht die einzige Premiere: Zum ersten Mal in der Geschichte werden die Festspiele von einer Frau, der Ukrainerin Oksana Lyniv, dirigiert. Wagner-Fan Angela Merkel wird auch wieder dabei sein, allerdings zum letzten Mal als Bundeskanzlerin. Eine große Feierlichkeit bleibt jedoch coronabedingt aus: keinen roten Teppich, schwarze Trennbänder wie am Flughafen und Food-Trucks zur Verpflegung der Gäste.  mehr...

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