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Mit (Amedeo) Modigliani wählte das Quartett einen Namenspatron, der seinen eigenen Weg ging: Offen für Anregungen, aber ohne Anpassung an Moden und Trends schlug er Brücken von der Moderne zur Geschichte. Die immer frische Sicht ist eine Devise der vier Musiker, die ihre Formation gerne für größere Kammermusikwerke öffnen.

Strawinskys drei Quartettstücke sind wohl das am wenigsten Neoklassische, was der Neoklassizist schrieb, Debussys Quartett dafür das klassischste Werk des Verächters klassischer Normierungen. Mit seinem Oktett knüpfte Schubert an die Serenadenpraxis an und schuf ein geniales Werk zwischen Sinfonie und Kammermusik.

Sabine Meyer (Klarinette)
Bruno Schneider (Horn)
Dag Jensen (Fagott)
Yann Dubost (Kontrabass)
Quatuor Modigliani
Igor Strawinsky:
3 Stücke für Streichquartett
Claude Debussy:
Streichquartett g-Moll op. 10
Franz Schubert:
Oktett F-Dur D 803
(Konzert vom 22.10.2020 im Rokokotheater)

Schwetzingen

Schwetzinger SWR Festspiele So waren die Schwetzinger SWR Festspiele im Herbst

Mit neun Konzerten im Schwetzinger Schloss holte das Festival seine im Mai ausgefallene 69. Ausgabe nach. Vom 20. bis 29. Oktober fanden die Schwetzinger SWR Festspiele mit Publikum statt. Die Konzerte wurden in SWR2 im Radio übertragen und können online nachgehört und zum Teil als Video angesehen werden.  mehr...

Gespräch Das Quatuor Modigliani bei den Schwetzinger SWR Festspielen

„Wir sind glücklich, in Schwetzingen spielen zu können“, sagt der Geiger Amaury Coeytaux vom Quatuor Modigliani. Das französische Streichquartett gastiert heute Abend, 22. Oktober bei den Schwetzinger SWR Festspielen mit Werken von Strawinsky, Debussy und Schubert. Darüber sowie über französische Klangkultur und den Namensgeber Amedeo Modigliani spricht der Geiger des Quartetts im Gespräch.  mehr...

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