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„Richard Wagner war kein geistiger Wegbereiter des deutschen Nationalsozialismus“, behauptet Moshe Zuckermann. Der Historiker leitete bis 2018 das Institut für deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv und veröffentlicht am 6. Juli 2020 sein Buch „Wagner, ein ewig deutsches Ärgernis“.

Darin geht es um die Wandlung Wagners vom linken Revolutionär zum angepassten Königstreuen – und auch um den teils direkten, teils latenten Antisemitismus in Wagners Schriften und Opern.

Heute sei Wagner kein deutsches Ärgernis mehr, meint Zuckermann im SWR2 Musikgespräch: Die einzigen, die sich noch um ihn kümmerten und ihn hin und wieder als Ärgernis inszenierten, seien die Regisseure; sie würden dafür zumeist ausgebuht werden.

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