Musik Der Sänger Rabih Lahoud: Grenzgänger zwischen Orient und Okzident

Der Sänger Rabih Lahoud möchte die Menschen für die Ambivalenz zwischen Orient und Okzident sensibilisieren. Mit westlicher Musiktradition ist er ebenso vertraut wie mit der Musikkultur seiner arabischen Heimat. Am 14. Juni ist der libanesische Sänger in Weinstadt mit seiner Band Masaa zu hören.

Rabih Lahoud hat Komposition, klassisches Klavier, klassischen Gesang und Jazz-Gesang studiert. Aufgewachsen ist er im Libanon, einem Land voll verschiedener Musiktraditionen.

All diese Einflüsse vereint er mit seiner Band Masaa. Übersetzt heißt der Bandname: Abend. Gemeint ist das abendliche Beisammensitzen und Unterhalten – in diesem Falle auf musikalische Weise.

Direkte Emotionen, musikalisch vermittelt

Lahoud ist eng vertraut mit Musiktraditionen sowohl des Orient als auch des Okzident. Scheinbar grenzenlos geht sein Gesang über von zeitgenössischem Jazz zu arabischen Harmonien. Er singt häufig auf arabisch, schreibt seine Texte selbst.

In improvisatorischen Passagen setzt er seine Stimme wie ein Instrument ein. Die Silben klingen nach arabischer Sprache, sind aber unzusammenhängend aneinandergereiht. So bleibt für alle die musikalische Emotion, egal welche Sprache sie sprechen.

„Hakim“ von der Band Masaa

STAND