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Mit dem Projekt #zusammenspielen unterstützen wir über 40 freie Musiker*innen aus Klassik und Jazz in der Corona-Krise. Wir laden sie in die SWR Tonstudios ein und nehmen mit ihnen einen Podcast mit seltenem musikalischen Repertoire, mit Herzensstücken und Gesprächen auf. Jede Woche gibt es eine neue Folge. In dieser Folge hören wir Kerstin Mörk mit Kompositionen von Emilie Mayer.

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Als „weiblichen Beethoven” feierten Zeitgenossen die Komponistin Emilie Mayer. Doch nach ihrem Tod geriet ihre Musik in Vergessenheit. Pianistin Kerstin Mörk legt für #zusammenspielen die Weltersteinspielungen ihrer Drei Humoresken op. 41 vor.

Kerstin Mörk (Foto: Pressestelle, Gerard Collet)
Pressestelle Gerard Collet

9 Fakten über die Pianistin Kerstin Mörk und diese Aufnahme 

  • Kerstin Mörk wuchs in Heilbronn in einer Musikerfamilie auf.  
  • Ihr Klavierstudium absolvierte sie an den Musikhochschulen Stuttgart und Würzburg sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique und dem Conservatoire de Montréal. 
  • Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Anja Mörk hat sie ein Klavierduo. 
  • Die Pianistin trägt beim Klavierspielen am liebsten flache Schuhe, um den Boden gut spüren zu können. 
  • Als Entspannungsprogramm nach einem Konzert empfiehlt sie Essengehen oder einen Wohnungsputz. 
  • Komponistin Emilie Mayer wurde 1812 in Mecklenburg geboren.  
  • Sie war in ihrer Zeit hochgefeiert und galt als „weiblicher Beethoven”. 
  • Ihre Ausbildung erhielt sie u.a. bei Carl Loewe in Stettin und Adolf Bernhard Marx in Berlin. 
  • Königin Elisabeth von Preussen verlieh ihr für ihre musikalischen Verdienste einen Orden. 
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