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Musik hören und selber Musik machen habe heilende Wirkung und stärke den sozialen Zusammenhalt zwischen Menschen, erklärt der Neurowissenschaftler und Musikpsychologe Stefan Kölsch in SWR2: „Wenn wir uns an Musik beteiligen, kommen wir in Kontakt mit anderen, wir schwingen emotional zusammen.“

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Musik sei ein menschliches Bedürfnis und Musizieren halte die Gehirne jung, sagt der Wissenschaftler. „Corona ist eine gute Gelegenheit, das alte Instrument auszupacken und sich in einer Zeit, die man zuhause verbringen muss, aktiv mit Musik zu beteiligen“, rät er.

Grundsätzlich sei es, so Kölsch, eine gute Idee sich eine musikalische Notfall-Apotheke zusammenzustellen: „Vielleicht aktivierende Musikstücke für morgens, beruhigende Musik für abends und etwas Fröhliches für zwischendurch.“ Diese Notfall-Apotheke solle man am besten so bereit halten, „dass man stets und unmittelbar“ Zugriff darauf habe, meint Stefan Kölsch.

Bem Projekt „Philharmazie“ lädt die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz die Teilnehmenden dazu ein, ihre Musiktipps zur Bewältigung verschiedener Alltagsprobleme — wie Einschlafstörungen, schlechte Laune oder fehlende Motivation — einzureichen.

Musikthema Wie Musik glücklich machen kann

Musik spricht in einzigartiger Weise menschliche Emotionen an. Sie kann uns Gänsehaut und Glücksgefühle bescheren, uns heiter und fröhlich stimmen, aber auch traurig und niedergeschlagen. In Krisen funktioniert Musik sogar als Stimmungsaufheller und Antidepressivum, ganz ohne Nebenwirkung. Jane Höck hat untersucht, wie und wo Optimismus und Zuversicht in Musik zu finden sind.  mehr...

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Glosse Gordon Kampe zur Heiterkeit in der Musik - „Meine Laune ist dafür leider wieder viel zu gut“

„Gelegentliche Heiterkeit ist das Vitamin D in meinen Partituren.“ Gordon Kampe, Komponist und für SWR2 regelmäßiger Glossist, findet musikalische Heiterkeit essenziell. Neue Kunst muss nicht immer durch leidende Komponist*innen entstehen, noch sollte man bei Mozart nur kichern. Die Mischung macht es!  mehr...

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Nonplusultra trotz Tohuwabohu Wortkünstler Timo Brunke und der Optimismus (Folge 1)

Es geht los mit einem "Toast, also einem Trinkspruch auf das vielleicht wichtigste und bekannteste Glas der Welt". Sie ahnen vielleicht, um welches Glas es sich hier handeln mag. Jenes Gefäß, das auf zwei recht unterschiedliche Weisen angeschaut werden kann, mit unmittelbaren Folgen für das Lebensgefühl. Timo Brunke zu Klängen aus dem Klavierkonzert von Maurice Ravel mit einem "Toast auf das Glas der Gläser".  mehr...

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Musikthema Eine Portion Optimismus von der HfM Karlsruhe

„Heute habe ich gute Laune, heute ist ein schöner Tag“ – ganz nach dem Motto von Helge Schneider stecken die Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe auch in Zeiten von Corona den Kopf nicht in den Sand. Sophie-Caroline Danner hat sich bei den Studierenden umgehört.  mehr...

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Musikthema Kopf hoch: Optimistische Stimmen von der Popakademie Mannheim

Valentin Stötzer hat eine Umfrage bei Studierenden der Popakademie Mannheim gestartet und sie gefragt, was sie mit „Musik und Optimismus“ verbinden. Hier das Ergebnis.  mehr...

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