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Bei den staatlichen Coronahilfen fallen viele Künstler*innen durch die Maschen des staatlichen Hilfsnetzes. Das Festival „Niemand kommt“ will diese Künstler*innen auffangen. Die Organisator*innen verkaufen Karten, dafür bekommen die Festivalbesucher*innen — nichts. Aber die Einnahmen werden unter freien Künstler*innen aus Berlin verteilt, damit „die Vielfalt der Kulturszene weiter erhalten bleibt“, sagt Mitinitiatorin Susanne Foellmer im Gespräch mit SWR2.

Über hundert Anträge auf Teilnahme seien von Künstler*innen eingegangen, berichtet Foellmer, die bisherigen Ticketverkäufe ließen auch hoffen, dass allen ein lohnenswerter Betrag ausgezahlt werden könne. Sonst müsse das Losglück entscheiden.

Bis Montag, 3. August, könne außerdem über die Webseite unabhängig von den Ticketverkäufen noch weiter gespendet werden, so Susanne Foellmer.

Coronahilfen Klassikstars fordern Staatshilfe für freischaffende Künstler*innen

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