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Bremen will mit dem neuen Festival „realtime" ab 2020 zum Zentrum zeitgenössischer Musik werden. Für zusätzliche Attraktivität wird zugleich ein Musikvideopreis mit 30.000 Euro Preisgeld ausgeschrieben.

Claudia Janet Birkholz (Foto: SWR, Claudia Janet Birkholz - Shino photography)
Pianistin, Komponistin, Dozentin für Klavier und zeitgenössische Musik an der Hochschule für Künste Bremen und 1. Vorsitzende des Vereins "realtime – Forum Neue Musik": Claudia Janet Birkholz Claudia Janet Birkholz - Shino photography

Auf Initiative der Pianistin Claudia Janet Birkholz wird Bremen im Mai 2020 zum Ort der ersten Auflage von „realtime – internationales festival für neue musik“. Unter dem Motto „Begegnungen“ werden Künstler aus der ganzen Welt und aus dem Gastland Polen vom 7. bis 10. Mai 2020 in die Hansestadt eingeladen. Sie sollen mit Lichtinstallationen, Videoperformances, Tanz, Poetry und Elektro-Partys die Neue Musik in Szene setzen und neue Räume schaffen, um auf Neue Musik aufmerksam zu machen. Der veranstaltende Verein "realtime – Forum Neue Musik" will dazu bewusst auf den "Rahmen von traditionellen Konzerten" verzichten.

Musikfestivalpreis für Nichtmusiker

Ergänzend zum Festival wird ein Wettbewerb für Nichtmusiker bzw. für Filmemacher und Videokünstler ins Leben gerufen. Künstler können ihr max. 7-minütiges Musikvideo zu einem Stück der zeitgenössischen klassischen Musik einreichen. Nach Angaben des neuen Festivals bedeuten 30.000 Euro Preisgeld den höchstdotierten Musikvideopreis der Szene und einen "der höchstdotierten Klassikmusikpreise in Deutschland“. Wer ihn bekommt, bestimmt eine Fachjury nach Sichtung der Beiträge. Teilnehmern unter 25 Jahren winkt zudem ein Nachwuchspreis, das Publikum wird noch einen Publikumspreis vergeben.

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