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Zum Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb sind nur Studierende von deutschen Musikhochschulen zugelassen. Bewerben können sie sich selbst aber nicht, sondern müssen auserwählt sein.

Sebastian Fritsch (Foto: SWR, fmbwh - Foto_URBAN_RUTHS)
Wurde von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar nach Berlin delegiert: Sebastian Fritsch, bis 2018 Student an der Hochschule für Musik Freiburg fmbwh - Foto_URBAN_RUTHS

Gestern, 20. Januar, endete der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin. Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Wettbewerb wurde dieses Jahr in den Fächern Violoncello und Orgel vom 16.-20. Januar ausgetragen. Im Fach Violoncello ging der mit 4.000 Euro dotierte Mendelssohn-Preis (1.Preis) an den 22-jährigen Sebastian Fritsch aus Stuttgart. Für Fritsch ist dies bereits der zweite wichtige Preis, den er innerhalb eines Jahres gewann. Im Juni wurde er in Hamburg Gewinner des TONALi-Cellowettbewerbes.

30 Teilnehmer im Fach Violoncello

Zu dem Wettbewerb nach Berlin konnte jede der 24 in der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen vertretene Hochschule pro Wettbewerbsfach maximal zwei Studierende entsenden. Im Fach Violoncello spielten 30 TeilnehmerInnen vor der fünfköpfigen Fachjury unter dem Vorsitz des Cellisten Gustav Rivinius. Hinter Sebastian Fritsch belegten die gebürtige Koreanerin Sul Yoon (Hochschule für Musik und Theater München) und Petar Pejčić (Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig) die Plätze zwei und drei.

Veranstaltet wird der Wettbewerb seit 1967 von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Universität der Künste Berlin. Die künstlerische Leitung unterliegt Prof. Dr. Sebastian Nordmann, Intendant des Konzerthaus Berlin. Schirmherr des Wettbewerbs ist Andris Nelsons, Gewandhauskapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig.

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