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Komponist Dmitri Schostakowitsch ist bereits 1975 gestorben. Dennoch präsentiert ein Festival nun gleich neun Uraufführungen von ihm mit drei Pianist*innen.

Dmitri Schostakowitsch (Foto: Imago,  ITAR-TASS)
Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975) Imago ITAR-TASS

Auch die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch werden dieses Jahr coronabedingt nicht wie gewohnt stattfinden und wurden bereits im Mai abgesagt. Das Festival hat stattdessen nun aber gemeinsam mit arte eine virtuelle Alternative entwickelt, bei der gleich neun Uraufführungen des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch am 5. Juli ab 20 Uhr im Stream auf arte zu erleben sind. Dabei handelt es sich jeweils um Klavierstücke, die von drei russischen Pianist*innen gespielt werden: Yulianna Avdeeva, Dmitry Masleev und Daniil Trifonov.

"Natürlich hätten wir gern ein Festivalprogramm mit Konzerten vor Publikum durchgeführt. Der transkontinentale Stream ist aber eine spektakuläre Alternative, der Musikfreunde in aller Welt entgegenfiebern dürften."

Tobias Niederschlag, Künstlerischer Leiter der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch

Uraufführungen in Gohrisch, Moskau und Greenwich

Die drei Interpret*innen finden sich für den Stream über Kontinente hinweg zu einem Studio-Ereignis zusammen: Yulianna Avdeeva wird in Gohrisch im Hotel Albrechtshof musizieren, wo Dmitri Schostakowitsch 1960 sein achtes Streichquartett komponierte. Dmitry Masleev spielt in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau und Daniil Trifonov in seinem Haus in Greenwich, Connecticut. Der Stream wird nach dem 5. Juli noch für weitere 90 Tage bei arte verfügbar sein.

SWR Web Concerts Teodor Currentzis dirigiert Schostakowitschs 7. Sinfonie

Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 (Leningrader). SWR Symphonieorchester, Dirigent: Teodor Currentzis. Livemitschnitt aus der Stuttgarter Liederhalle vom 28.6.2019.  mehr...

Konzert Archivaufnahmen von SWR Vokalensemble und SWR Symphonieorchester

Felix Mendelssohn Bartholdy: Psalm 42 für Soli, Chor, Orchester und Orgel, op. 42 "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser", Letizia Scherrer (Sopran), Julius Pfeifer, Paul Mühlschlegel (Tenor), Fabian Hemmelmann, Mikhail Shashkov (Bass), SWR Vokalensemble Stuttgart, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Leitung: Marcus Creed, Alexander Skrjabin: Le Poème de l'extase für Orchester op. 54, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Leitung: Susanna Mälkki, Ausschnitte aus Konzerten aus den Jahren 2006 und 2013, Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester C-Dur op. 56 "Tripelkonzert", Ludwig Trio, Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103 "Das Jahr 1905", SWR Symphonieorchester, Leitung: Eliahu Inbal, Konzert vom 9. November 2018 in der Stuttgarter Liederhalle  mehr...

SWR2 Abendkonzert SWR2

SWR Web Concerts Eschenbach dirigiert Schostakowitsch und Berlioz

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