Essay

Nach der Musik – Gibt es eine anti-essentialistische Philosophie der Musik?

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Niemand will mehr Essentialist sein. Die Vorstellung, dass Musik tönend bewegte Form und sonst nichts sei, scheint weit in der Vergangenheit zu liegen. Selbst diejenigen, denen eine Auflösung des Musikbegriffs zu weit geht, können sich kaum gegen seine Erweiterung wehren, die auf ganz verschiedene Weise von der Musikethnologie und der zeitgenössischen Musik gefordert bzw. praktiziert wird. Aber ist die Sache wirklich so einfach? Lässt sich der Musikbegriff dezentrieren? Und sprechen die Forderungen nach einer Dekolonisierung des Musikbegriffs und seiner künstlerischen Erweiterung überhaupt über dasselbe?

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