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Sehr brillant, und dem Instrumente angemessen“

Die Veröffentlichung von Mozarts Sonaten für Violine und Klavier im Jahr 1781 stieß in der Presse seiner Zeit auf große Begeisterung. Die Sonaten seien reich „an neuen Gedanken und Spuren des musikalischen Genies des Verfassers“, urteilte allen voran der Musikschriftsteller Carl Friedrich Cramer.

„Sehr brillant, und dem Instrumente angemessen. Dabey ist das Accompagnement der Violine mit der Clavierpartie so künstlich verbunden, daß beide Instrumente in beständiger Aufmerksamkeit unterhalten werden; so daß diese Sonaten einen eben so fertigen Violin- als Clavier-Spieler erfordern.“

Carl Friedrich Cramer, Musikschriftsteller (1752 - 1807)

Die „Auernhammer-Sonate“

Beinahe sein ganzes künstlerisches Leben lang hatte Mozart sich immer wieder mit Musik für die Duobesetzung Violine und Klavier beschäftigt – jenen Instrumenten also, die er aus eigener Erfahrung am besten beherrschte. Mit der neuen Sammlung, zu der auch die Sonate in F-Dur zählt, setzte er einen neuen Glanz- und Höhepunkt in seinem Schaffen. Durch die Widmung an eine seiner Schülerinnen hat sich der Beiname „Auernhammer-Sonate“ etabliert.

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Violine und Klavier A-Dur KV 526

Antje Weithaas (Violine). Boris Kusnezow (Klavier). Konzertmitschnitt vom 30.9.2018 im Asamsaal Schloss Ettlingen. SWR2 Musikstück der Woche vom 2.2.2019.  mehr...

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