Musikstück der Woche mit Herbert Schuch Franz Schubert: Klaviersonate A-Dur D 664

Ein echtes Sommerferienstück: Schuberts 'kleine' A-Dur-Sonate, komponiert für eine junge, "allerliebste" Dame.

Dauer

Vor genau 200 Jahren hat Schubert im Sommerurlaub diese Klaviersonate geschrieben - für Josefine von Koller, ein schönes junges Mädchen, das ihn mit einem reizenden Augenaufschlag darum bat. Eines von Schuberts unbeschwertesten Stücken (ein paar dunkle Schatten gibt's natürlich trotzdem, sonst wie haben es ja schließlich mit Schubert zu tun!), technisch auch für versierte Laien spielbar, musikalisch bei aller Frische gehaltvoll.

In der Heiterkeits-Tonart A-Dur

Im selben Ort, in Steyr in Oberösterreich, und in unmittelbarem Umfeld der Sonate schrieb Schubert sein "Forellenquintett" - beide stehen in der Tonart A-Dur, die für ihn ein echtes Antidepressivum war. Oder wie es Schubert selbst formuliert, "Die beste Medizin gegen Trübsinn".

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