SWR2 Musikstunde

"Musikalische Landschaften" (1-5)

STAND
MODERATOR/IN
Andreas Maurer

Josquin Desprez vertonte den Gesang der "Grille", Antonio Vivaldi die "4 Jahreszeiten". Schon immer waren Natur und Landschaft Inspirationsquellen. Romantisch verklärt entstand dabei oft mehr als reine Programmmusik: einst gefürchtete Gebirge formten sich zur Himmelsleiter, das Fließen des Baches entpuppte sich als Symbol der Lebensreise. Umso weiter sich die Künstler*innen von ihrer Heimat entfernten umso tiefer drang der Weltblick ins Innere vor.

Emilia Giuliani:
Capriccio für Gitarre
Siegfried Schwab (Gitarre)
Franz Schubert / Franz Liszt:
„Wanderer-Fantasie“ D 760
1.Satz
Gottlieb Wallisch (Klavier)
Orchester Wiener Akademie
Leitung: Martin Haselböck
Frederick Delius:
„Over the hills and far away“
Fantasieouvertüre
Royal Philharmonic Orchestra
Leitung: Sir Thomas Beecham
Joachim Raff:
Sinfonie Nr.7 in B-Dur op. 201
"In den Alpen", 1.Satz
Bamberger Symphoniker
Leitung: Hans Stadlmair
Johann Strauss Vater::
„Frohsinn im Gebirge“, Walzer op.26
Staatliches Kammerorchester Zilina
Leitung: Ernst Märzendorfer
Ole BullEt Sæterbesøg:
„Ein Besuch auf der Alm“
Arve Tellefsen (Violine)
Symphonieorchester Trondheim
Leitung: Eivind Aadland
Vincent d' Indy:
„Plein Air“ aus der Suite
“Poeme des Montagnes op. 15
Michael Schäfer (Klavier)
Heitor Villa-Lobos:
Sinfonie Nr. 6
Allegro non troppo, 1.Satz
Slowakisches Radio Symphonieorchester Bratislava
Leitung: Roberto Duarte
Alan Hovhaness:
Sinfonie Nr. 50 op. 360
"Mount St. Helens", 3. Satz
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
Leitung: Gerard Schwarz
Richard Strauss:
„Don Juan“, Tondichtung
für großes Orchester op. 20
Royal Concertgebouw Orchestra
Leitung: Mariss Jansons

Romantisch verklärt entstand dabei oft mehr als reine Programmmusik: einst gefürchtete Gebirge formten sich zur Himmelsleiter, das Fließen des Baches entpuppte sich als Symbol der Lebensreise.

Landschaft und Natur werden als Gegenpol zum "Schreckensbild Großstadt" zu einem arkadischen Sehnsuchtsort. Umso weiter sich die Künstler*innen von ihrer Heimat entfernten umso tiefer drang der Weltblick ins Innere vor.

STAND
MODERATOR/IN
Andreas Maurer