Musikstunde

Melancholia – Musikgeschichte eines Gefühls (4/5)

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Im Herbst greift gern der Blues nach uns, das Gemüt verdunkelt sich. Was tun? Ganz einfach: Wir packen die Schwermut beim Kragen und schauen ihr in die Augen. Denn die Melancholie zieht sich als starke kreative Kraft durch die Musikgeschichte: Komponisten ließen sich von ihr inspirieren. Mal wurde sie zu Genialität nobilitiert, mal zum Spleen verdammt - und immer galt sie als eng verknüpft mit Künstlertum. In dieser Folge wird die Melancholie zur Muse der Romantiker.

Musikliste:

Emilia Giuliani:
Capriccio für Gitarre
Siegfried Schwab (Gitarre)

N. N.:
My melancholy baby
The Marcels

Ludwig van Beethoven:
4. Satz: La Malinconia (Adagio, Allegretto quasi Allegro) aus dem Streichquartett op. 18 Nr. 6
Quatuor Ebène

Gaetano Donizetti:
3. Akt, Arie der Lucia: Sorge il tremendo aus: Lucia di Lammermoor (Ausschnitt)
Nathalie Dessay (Sopran)
Chor und Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg
Leitung: Valery Gergiev

Franz Schubert:
Nr. 12: Einsamkeit aus: Winterreise op. 89 D 911
Markus Schäfer (Tenor)
Tobias Koch (Klavier)

Felix Mendelssohn:
2. Satz: Vivace non troppo aus der Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 (Schottische)
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Kurt Masur

Frédéric Chopin:
Valse Nr. 9 in As-Dur op. 69 L'Adieu
Richard Galliano (Akkordeon)

Robert Schumann:
VII. Sehr rasch aus: Kreisleriana, Fantasien für Klavier op. 16
Maurizio Pollini (Klavier)

Robert Schumann:
4. Satz: Langsam, mit melancholischem Ausdruck aus: Märchenbilder op. 113
Ensemble Villa Musica

John Field:
Nocturne Nr. 13 d-Moll, Lento malinconico (1834)
John O'Conor (Klavier)

Carmen Lombardi / Stanley Rochinski:
Powder your face with sunshine
Evelyn Knight and the Stardusters

SWR2 Musikstunde Melancholia – Musikgeschichte eines Gefühls (1-5)

Im Herbst greift gern der Blues nach uns, das Gemüt verdunkelt sich. Was tun? Ganz einfach: Wir packen die Schwermut beim Kragen und schauen ihr in die Augen – in fünf Musikstunden über Melancholie.
Denn die Melancholie zieht sich als starke kreative Kraft durch die Musikgeschichte: Komponisten ließen sich von ihr inspirieren und entwickelten eigene Formen, um sie darzustellen. Mal wurde sie zu Genialität nobilitiert, mal zum Spleen verdammt – und immer galt sie als eng verknüpft mit Künstlertum.  mehr...

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