Musikstunde

Melancholia – Musikgeschichte eines Gefühls (2/5)

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Im Herbst greift gern der Blues nach uns, das Gemüt verdunkelt sich. Was tun? Ganz einfach: Wir packen die Schwermut beim Kragen und schauen ihr in die Augen. Denn die Melancholie zieht sich als starke kreative Kraft durch die Musikgeschichte: Komponisten ließen sich von ihr inspirieren. Mal wurde sie zu Genialität nobilitiert, mal zum Spleen verdammt - und immer galt sie als eng verknüpft mit Künstlertum. In dieser Folge geht es um den englischen Joy of Grief, also die Lust am Schmerz, um John Dowlands melancholische Ader und den barocken Hang zur Vergänglichkeit.

Musikliste:

Emilia Giuliani:
Capriccio für Gitarre
Siegfried Schwab (Gitarre)

Ernest M. Burnett:
My Melancholy Baby
The Charleston Chasers

Orlando di Lasso:
Hört zu ein neu's Gedicht
The King's Singers

Josquin Desprez:
Plaine de dueil et de mélancolye
Doulce Mémoire

Anthony Holborne:

The image of melancholy
Musica Antiqua Köln
Leitung: Reinhard Goebel

John Dowland:
What if I never speed?
Andrew King (Tenor)
Anthony Rooley (Laute)

Claudio Monteverdi:
Lamento della ninfa
Ann Murray (Mezzosopran)
Philip Langridge (Tenor)
Kurt Equiluz (Tenor)
Rudolf Hartmann (Bass
Concentus Musicus Wien
Leitung: Nicolaus Harnoncourt

Johann Sebastian Bach:
Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903
Friedrich Gulda (Clavichord)

Monsieur de Sainte-Colombe:
4. Les pleurs aus: Concerto Nr. 44 für 2 Violen 'Tombeau Les Regrets'
Jordi Savall und Christophe Coin (Bassgambe)

Johann Philipp Krieger:
An die Einsamkeit
Andreas Scholl (Gesang)
Karl-Ernst Schröder (Laute)

Georg Friedrich Händel:
Haste thee, nymphe aus: L'Allegro, il Penseroso ed il Moderato
Benjamin Hulett (Tenor)
Kölner Kammerchor
Collegium Cartusianum
Leitung: Peter Neumann

Ernest M. Burnett:
My Melancholy Baby
Dave Brubeck Quartet feat. Jimmy Rushing

SWR2 Musikstunde Melancholia – Musikgeschichte eines Gefühls (1-5)

Im Herbst greift gern der Blues nach uns, das Gemüt verdunkelt sich. Was tun? Ganz einfach: Wir packen die Schwermut beim Kragen und schauen ihr in die Augen – in fünf Musikstunden über Melancholie.
Denn die Melancholie zieht sich als starke kreative Kraft durch die Musikgeschichte: Komponisten ließen sich von ihr inspirieren und entwickelten eigene Formen, um sie darzustellen. Mal wurde sie zu Genialität nobilitiert, mal zum Spleen verdammt – und immer galt sie als eng verknüpft mit Künstlertum.  mehr...

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