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Elena Graf spielt seit sechs Jahren als erste Konzertmeisterin die Violine an der Spitze des Staatsorchesters Stuttgart. Sie führt das Orchester neben dem Dirigenten oder der Dirigentin, eine Position mit großer Verantwortung. Daneben tritt die 32-Jährige regelmäßig bei internationalen Kammermusikfestivals auf — denn ihre Leidenschaft gilt der Kammermusik.

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Ihre Karriere hat früh begonnen. Mit drei Jahren fing Elena Graf an Geige zu spielen, mit 12 wurde sie Jungstudentin in Freiburg und mit 18 war sie bereits Aushilfe bei den weltberühmten Berliner Philharmonikern.

Schritt für Schritt immer besser werden

Gelernt hat Elena Graf unter anderem bei der Geigerin Julia Fischer in Frankfurt und beim Artemis Quartett in Berlin.

Elena Graf (Foto: Pressestelle, Elena Graf)
Elena Graf ist im Herzen Kammermusikerin und erste Konzertmeisterin beim Staatsorchester Stuttgart. Pressestelle Elena Graf

„Ich habe gemacht, was als nächstes anstand und dann bin ich irgendwann da gelandet. Ohne diesen inneren Druck. Was auch ein wichtiges Lebensmotto für mich immer war in jeder Hinsicht.“

Elena Graf, Konzertmeisterin am Staatsorchester Stuttgart

Familie und Musik gehören zusammen

Elena Grafs Leidenschaft gilt dem gemeinsamen Musizieren, so wie sie und ihr Bruder es auch von Zuhause mitbekommen haben: Die Eltern, beide Cellisten, spielten gemeinsam im Kammerorchester, der Vater war außerdem erster Solocellist an der Oper in Frankfurt.

Elena Graf spielt als erste #Konzertmeisterin an der Spitze des #StaatsorchesterStuttgart. Mit 3 fing sie an #Geige zu spielen, mit 12 wurde sie Jungstudentin in Freiburg und mit 18 war sie Aushilfe bei den weltberühmten @BerlinPhil. #Kulturfrauen https://t.co/QiFnNMQPFw https://t.co/VUIFJvgV9J

Sie selbst wird bald zum zweiten Mal Mutter. Der Beruf als erste Konzertmeisterin eigne sich perfekt, so Graf, um Familie und Musik zu verbinden.

Mit offenen Armen in Stuttgart empfangen

Beim Stuttgarter Staatsorchester ist Graf die erste Frau, die den Posten als Konzertmeisterin inne hat — wo sie sich gut aufgenommen fühlt: „Wäre ich zehn Jahre älter und ein Mann gewesen, wäre es von vornherein leichter gewesen. Aber das hat mir nichts ausgemacht, weil ich eben so mit offenen Armen empfangen wurde.“

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