Konzertorte im Sendegebiet

Das Ambiente des Kurfürstlichen Palais Trier

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AUTOR/IN
Claudia Krell

Das Kurfürstliche Palais in Trier zählt ohne Frage zu den Top Sehenswürdigkeiten in Trier. Im Gebäude befindet sich der Hauptsitz der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion – der ADD. Seit mehr als 50 Jahren ist das Kurfürstliche Palais aber auch eine ganz besondere Konzertlocation. Drinnen mit dem Rokokosaal, und draußen mit dem geschlossenen Innenhof.

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„Wenn man abends im Innenhof sitzt und der Nachthimmel auftaucht, kann man das mit Worten ganz schwer beschreiben. Es ist einfach ein magischer Ort.“

Ein Palast mit Geschichte

Die Konstantinbasilika bildet die Westfront des Palais. Diese große Saalkirche gehörte einst zu einem großen römischen Palast, den der römische Kaiser Konstantin im vierten Jahrhundert nach Christus errichten ließ.

Ungefähr ab 1190 war der ehemalige Palast die Residenz von Erzbischöfen und wurde im 17. Jahrhundert zu einem Renaissance-Schloss und etwa ein Jahrhundert später zu einem Rokoko-Palast umgebaut. Im ersten Stock befindet sich der Veranstaltungssaal, der sogenannte Rokokosaal, der etwa 200 Personen Platz bietet.

„Wenn Sie ein historisches Cembalo hören, klingt das hier viel schöner als in einem riesigen Konzertsaal. Wir befinden uns in einem Saal, der wohl so groß ist wie Säle damals, für die diese Musik entstanden ist.“

Einzigartiges Ambiente

Der Rokokosaal ist nicht nur von der Akustik her ein idealer Veranstaltungsort, sagt Intendant Tobias Scharfenberger, sondern auch von der Größe her. Aber nicht nur drinnen bietet das Kurfürstliche Palais einen idealen Konzertort, sondern auch draußen.

Zum Palais gehört ein Innenhof. Das Trierer Konzertpublikum und auch die Künstler*innen mögen dieses einzigartige Ambiente, weiß Tobias Scharfenberger aus vielen Gesprächen.

„Es ist der Stilmix und die archaische Wand der Konstantinbasilika. Wenn das abends entsprechend illuminiert ist, ist das einfach unglaublich schön.“

Das Herzstück des Trierer Musiklebens

Auch die Akustik im Innenhof sei sehr gut, sagt Scharfenberger. Ein klassisches Instrument könne dort gut ohne Verstärkung gespielt werden, weil der Hof umfriedet ist.

Der künstlerische Leiter des Mosel Musikfestivals bezeichnet diesen Ort als ein Herzstück des Trierer Musiklebens. Schließlich veranstaltet hier nicht nur das Mosel-Musikfestival regelmäßig Konzerte, sondern auch die Kammermusikalische Vereinigung Trier.

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