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Salzburger Festspielhaus: Sanierung und Erweiterung im Mönchsberg

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Visualisierung für Sanierung und Erweiterung der Festspielhäuser bei den Salzburger Festspiele (Foto: Pressestelle, Visualisierung © Jabornegg & Pálffy)
Wichtiger Teil des Vorhabens ist ein Neubau zwischen den Festspielhäusern. Ein Teil soll im Berg errichtet werden. Von acht Geschoßen liegen zwei unter der Erde - hier sollen neue Garderoben Platz finden. Pressestelle Visualisierung © Jabornegg & Pálffy

Die Salzburger Festspiele haben sich entschieden. Am 23. Juni präsentierten sie das Siegerprojekt eines Architekturwettbewerbs für die Sanierung und Erweiterung der Festspielhäuser. Bis 2030 sollen dazu neue Werkstätten, Proberäume und Garderoben auf zusätzlichen 11.000 qm entstehen. Da die Altstadt nicht angetastet wird, erfolgt die Erweiterung größtenteils unsichtbar: im Mönchsberg.

Neue Flächen statt Mönchsbergfels

Den Wettbewerb gewonnen hat das Wiener Architekturbüro Jabornegg & Pálffy. Ihr Plan sieht vor, rund 90.000 Kubikmeter Fels aus dem Mönchsberg herauszubrechen. Die Entscheidung der Jury in dem anonymen Wettbewerb mit 15 Teilnehmern fiel nach Angaben der Festspiele einstimmig aus. Der kaufmännischer Direktor des Festivals, Lukas Crepaz, sprach bei der Präsentation von einem „Jahrhundertprojekt“.

Baugenehmigung fehlt noch

Mit den ersten Bauarbeiten soll im Herbst 2024 begonnen werden. Die ursprünglichen Kostenschätzungen von 262 Mio. Euro sind mittlerweile überholt. Kalkuliert wird nun mit 335 Millionen. Die Kosten teilen sich Bund (40 Prozent), Land und Stadt Salzburg (je 30 Prozent). Die Genehmigung der Pläne steht noch aus.

Literatur „Ganz schön wütend“ von Stefanie Reinsperger – Der mutige Versuch, das Wort dick zu rehabilitieren

Eigentlich hat sie schon alles geschafft, was sich eine Schauspielerin wünschen kann: Stefanie Reinsperger war erst am Wiener Burgtheater, wurde dann eine feste Größe beim Berliner Ensemble, war die Buhlschaft im „Jedermann“ der Salzburger Festspiele und verkörpert die Dortmunder Tatort-Kommissarin Rosa Herzog. Doch wird sie auch öffentlich beschimpft und angefeindet, weil ihr Körper nicht der Norm entspricht, weil sie „dick“ ist.
Über den persönlichen Umgang mit dieser Feinseligkeit hat sie nun ein Buch geschrieben, das in seiner Offenheit fast weh tut. „Ganz schön wütend“ beschreibt aber auch ein neues Gefühl, mit dem sie sich langsam aus der Ohnmacht herausarbeitet. Es ist der Bericht einer Schauspielerin, der so ist wie ihr Spiel auf der Bühne oder im Film: mutig, schillernd, verletzlich, laut und unbeherrscht. Und damit Plädoyer für ein neues Frauenbild, findet Eva Marburg.  mehr...

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