Festspielhaus Baden-Baden

Osterfestspiele Baden-Baden ab 2026 ohne Berliner Philharmoniker

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Die Osterfestspiele Baden-Baden werden ab 2026 künstlerisch neu ausgerichtet. Die Berliner Philharmoniker werden dann zu den Osterfestspielen zurück nach Salzburg wechseln.

Kirill Petrenko (Foto: IMAGO, IMAGO / Emmanuele Contini)
Kirill Petrenko, der Dirigent der Berliner Philharmoniker IMAGO / Emmanuele Contini

Neuausrichtung der Zusammenarbeit in Planung

Wie Baden-Badens Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa und die Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann, am 9.1.2023 mitteilten, werde das Orchester zwar ab 2026 nicht mehr bei den Osterfestspielen zu erleben sein, aber auch nach 2025 in Baden-Baden auftreten.

Ein entsprechendes Konzept sei derzeit in gemeinsamer Bearbeitung. Geplant seien jährliche Konzert-Residenzen der Berliner Philharmoniker im Festspielhaus Baden-Baden.

Benedikt Stampa: „Künstlerinnen und Künstler müssen sich verändern“

Als Grund für die Rückkehr der Berliner Philharmoniker nach Salzburg wird in einer entsprechenden Pressemitteilung der Wunsch nach Veränderung genannt:

„Künstlerinnen und Künstler müssen sich verändern, aber sollten auch wissen, an welchen Orten sie jederzeit willkommen sind. Ein solcher Ort ist und bleibt Baden-Baden auch für die Berliner Philharmoniker“, sagt Intendant Benedikt Stampa.

Man sei den Berliner Philharmonikern sehr dankbar, „dass sie die Osterfestspiele Baden-Baden mitaufgebaut und bis 2025 dann zwölfmal verbunden mit Opern-Neuinszenierungen und vielen Konzerten gestaltet haben“, heißt es weiter.

Beidseitige Dankbarkeit

Das Orchester habe wichtige Impulse für die sieben jährlich stattfindenden Baden-Badener Musik, Opern- und Tanzfestivals gegeben.

Auch die Berliner Philharmoniker zeigen sich dankbar für „die langjährige und freundschaftliche Zusammenarbeit bei diesen besonderen Festspielen“, so Andrea Zietzschmann, Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Oper Am langen Tisch im Edelbordell, aber ohne Putin: „Pique Dame“ in Baden-Baden

Man habe schon Tschaikowsky gehört, da gab es Putin noch gar nicht, sagte Festspielintendant Benedikt Stampa vor der Premiere von „Pique Dame“ bei den Osterfestspiele 2022 im Festspielhaus Baden-Baden. Tschaikowskys Vertonung einer Novelle von Alexander Puschkin steht in der Tat nicht im Verdacht, einer irgendwie gearteten „Make Russia Great Again“-Ideologie Futter zu liefern. Allerdings erklärt die Inszenierung auch nicht wirklich, was sie mit der Oper eigentlich will.

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Gespräch Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa zu den Osterfestspielen Baden-Baden in Zeiten des Ukraine-Kriegs

Der Kontext der Osterfestspiele Baden-Baden ändere sich durch den Ukraine Krieg radikal, sagte der Intendant des Baden-Badener Festspielhauses Benedikt Stampa im Interview mit SWR2 am Morgen. „Wir haben uns sehr gut überlegt, wie wir in dieses Jahr gehen wollen“, so Stampa weiter. Die Gespräch mit Kirill Petrenko, dem Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, hätten schon sehr früh begonnen.

SWR2 am Morgen SWR2

Musikgespräch 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker feiern 50. Jubiläum

„Jetzt, wo wir 50 Jahr alt sind, sind wir auch verpflichtet, weitere 50 Jahre zusammenzuspielen“, so äußerte sich Solène Kermarrec, Mitglied der 12 Cellistin der Berliner Philharmoniker, die bei den Osterfestspielen am Festspielhaus Baden-Baden zu Gast sind. Ludwig Quandt und Martin Menking – zwei Musiker des Ensembles haben sich auf den Weg ins SWR Studio Baden-Baden gemacht und erzählen in SWR2 über das Leben eines Cellisten bei den Berliner Philharmonikern.

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Musikthema Still, scheu, charismatisch: Der Dirigent Kirill Petrenko im Porträt

Kirill Petrenko wird im Sommer sein neues Amt als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker antreten. Er gilt als stiller, öffentlichkeitsscheuer Künstler. Gleichzeitig ist er einer der charismatischsten Erscheinungen in der aktuellen Dirigentenlandschaft. Julia Spinola stellt den Neuen in Berlin vor.

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Musikmarkt Film-Rezension: Klangwütig – Ein Jahr an der Karajan-Akademie

Die Berliner Philharmoniker und ihr Chef Herbert von Karajan haben deshalb in den 70ern eine Akademie gegründet. Über diese Akademie gibt es nun den Film „Klangwütig“. Desirée Löffler hat ihn gesehen.

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