Klassik

Britisches Liedduo Platt-Shah gewinnt Liedkunst-Wettbewerb in Stuttgart

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Keval Shah und Theodore Platt  (Foto: Pressestelle, Internationale Hugo-Wolf-Akademie)
Die Gewinner des 1. Preises: rechts Theodore Platt (*1994), seit der Spielzeit 2020/21 Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, und Keval Shah (*1993) Pressestelle Internationale Hugo-Wolf-Akademie

Beim diesjährigen Stuttgarter Wettbewerb für Liedkunst hat der britische Bariton Theodore Platt und sein Klavierbegleiter Keval Shah den ersten Preis erhalten. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Der zweite Preis bei der 13. Ausgabe des Wettbewerbs mit einem Preisgeld von 10.000 Euro ging an den österreichischen Bass-Bariton Alexander Grassauer und seinen Partner Mauro Zappalà.

Den 3. Preis (7.000 Euro) erhielt der chinesische Tenor Zhuohan Sun (mit Yuriko Watanabe am Klavier), wie die veranstaltende Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart am 25. September mitteilte. Für den Wettbewerb vom 20. bis 25. September hatten sich 27 junge Lied-Duos aus 32 Nationen qualifiziert.

Theodore Platt und Keval Shah im Wettbewerbsfinale

Der Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart ist einer der ältesten Wettbewerbe seiner Art im deutschsprachigen Raum und fand in diesem Jahr zum 22. Mal statt. Er wird alle zwei Jahre ausgetragen und ist ausschließlich für Liedduos ausgeschrieben. Ausschlagend ist die Gesamtleistung, also das Zusammenspiel von Gesang und Klavier. Vorsitzender der diesjährigen Wettbewerbs-Jury war Baritonsänger Olaf Bär.

Musikstück der Woche Liedduo Esther Valentin und Anastasia Grishutina interpretiert Richard Strauss: „8 Gedichte aus 'Letzte Blätter'"

Über den Liederzyklus op. 10 von Richard Strauss sagen Esther Valentin (Mezzosopran) und Anastastia Grishutina (Klavier): „‘Letzte Blätter‘ ist ein Meisterwerk. Es singt sich so gut, hat die verschiedensten Farben inne und zeigt wunderbar, wie intensiv ein Lied-Duo miteinander verbunden sein sollte.“

SWR2 Musikstück der Woche SWR2

#zusammenspielen - freie Musiker*innen für SWR2 Das Liedduo Christina Landshamer und Gerold Huber

„Wie Butter in der Kehle“ liegen die Lieder von Irene Wieniawska, findet Sopranistin Christina Landshamer. Pianist Gerold Huber und sie haben die Komponistin neu für sich entdeckt und sind begeistert von der „genialischen Einfachheit“ ihrer Musik. Dazu hat das Liedduo barocke Arien von Henry Purcell aufgenommen, die Komponist Benjamin Britten arrangiert und zu „Kunstlied-Brillanten“ umgearbeitet hat.

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SWR