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Igor Levit gestaltet neues Klavier-Fest in Luzern mit Jazz und Battles

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Pianist Igor Levit 2022 bei einem Benefizkonzert am Konzertflügel (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Foto: Carsten Koall)
Er spielt beides: Beim geplanten Solokonzert von Igor Levit in Luzern steht neben Brahms und Mahler auch eine Uraufführung des Jazzkomponisten Fred Hersch auf seinem Programm. Foto: Carsten Koall

Pianist Igor Levit (35) wird im Frühling auch in der Schweiz als Pogrammgestalter aktiv. Für das Lucerne Festival kuratiert er ein neues Klavier-Fest, wie die Festspiele am 10. Januar bekanntgaben. Das viertägige Festival soll erstmalig vom 18. bis 21. Mai 2023 stattfinden und eine „Brücke von Klassik zu Jazz und von Notation zu Improvisation“ schlagen. Seit 2022 ist Levit auch einer von zwei Künstlerischen Leitern des Festivals Heidelberger Frühling.

„Mit dem Klavier-Fest schlagen wir ein neues Kapitel auf. Das aufregende Konzept von Igor Levit definiert die Rolle der Pianist*innen neu, sie treten auch miteinander in einen Dialog. Das Publikum darf gespannt sein, wie hier Klassik und Jazz auf einzigartige Weise neben- und miteinander präsentiert werden.“

Wettstreite wie einst Johann Sebastian Bach

Geplant sind im Konzertsaal des Kultur- und Kongresszentrum Luzerns insgesamt sieben Konzerte. Dabei wird Levit sowohl allein, im Duo mit Alexei Volodin und beim Abschlusskonzert auch mit drei anderen Pianist*innen auftreten. Hier verspricht Levit „kleine Wettstreite, wie sie Johann Sebastian Bach einst gegen seine Konkurrenten auf der Orgel zu bestehen hatte und wie sie noch heute als „Battles“ im Jazz oder im Rap populär sind.“

Kommentar Pianist Igor Levit verlässt Twitter: Er wird fehlen

„Dieser Tweet stammt von einem Account, der nicht mehr existiert.“ So brutal, so eindeutig fällt seit dem 8.11. die Antwort aus, wenn man auf Twitter einen der vormals zahllosen Posts des Starpianisten Igor Levit aufrufen will.

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Buchkritik Igor Levit, Florian Zinnecker - Hauskonzert

In der Biographie "Hauskonzert" lernen Leserinnen und Leser den Pianisten Igor Levit nicht nur als Künstler, sondern auch als politisch engagierten Menschen und Bürger kennen. Es geht um berufliche und persönliche Krisen, die Höhen und Tiefen der musikalischen Karriere und auch um die Selbstzweifel und Überzeugungen des Ausnahmetalents.
Rezension von Judith Reinbold,
S. Fischer Verlag, 300 Seiten, 24 Euro
ISBN 978-3-446-26960-6

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