Klassik

Deutsche Grammophon startet Klassik-Streaming-Abo

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Kameras in der Semperoper vor dem Opernball (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Foto: Arno Burgi)
Corona-Effekt? In den letzten zwei Jahren ist die Nachfrage nach live gestreamten Konzerten und Opernaufführungen nach Angaben der Deutschen Grammophon signifikant gesteigen. Foto: Arno Burgi

Die Deutsche Grammophon startet mit der Plattform STAGE+ einen Streamingdienst für klassische Musik. Wie die Tochter des Majorlabels Universal Music Group am 21. November angekündigte, sollen mit dem neuen Abonnementdienst Livestreams, das Videoarchiv und neue Audioveröffentlichungen angeboten werden.

Das Abo soll monatlich 14,99 Euro kosten und ist die Weiterentwicklung des in der Pandemie entstandenen Angebots „DG Stage“, wo Musikliebhaber*innen Einzeltickets für Streaming-Konzerte kaufen mussten.

Start mit dem isländische Pianisten Víkingur ÓlafssonStream am 25. November

Im ersten Stream am 25. November wird der isländische Pianist Víkingur Ólafsson, der einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon hat, seinen neues Album in voller Länge aus Reykajavik präsentieren. Bachs „Weihnachtsoratorium“ aus St Martin-In-The-Fields in London und weitere Konzertübertragungen aus der Elbphilharmonie Hamburg , dem Wiener Musikverein und mit dem Gewandhausorchester sollen folgen. Der diesjährige Bayreuther Ring-Zyklus wird ebenfalls zu sehen und zu hören sein.

„Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler zeigen sich bereits begeistert von STAGE+, denn hier lässt sich ihre Arbeit ganzheitlich an einem virtuellen Ort dokumentieren – ganz gleich, ob es sich um einen Live-Auftritt, eine Album-Einspielung, ein Musikvideo, ein Interview oder Backstage-Material handelt.“

Jederzeit abrufbar Klangvielfalt erleben: Konzertvideos von SWR Classic

Alle verfügbaren Konzertvideos der Ensembles und Festivals des SWR im Überblick.

Medien Streaming-Angebot Paramount+ ab Dezember auch in Deutschland

Mit Paramount+ startet am 8. Dezember in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein weiterer Streaming-Anbieter.

Oper im Netz Staatsoper Stuttgart macht ihre Bühne zum Filmstudio

Das Internet ist zur Zeit die zentrale Bühne für viele Konzert- und Opernhäuser. Auch für die Staatsoper Stuttgart, die nun ihr Angebot "Oper trotz Corona" professionalisiert.

Medientipp Arte Opera Saison

Die Feiertage sind vorbei und am liebsten würde man sich dem Januar-Blues hingeben, auf der Couch sitzen bleiben und sich unterhalten lassen? Gar keine schlechte Idee, doch es muss ja nicht immer Netflix und Co. sein. Auch im Klassikbereich gibt es mittlerweile genügend Streaming-Angebote, die ein bisschen Kultur ins Wohnzimmer bringen. Zum Beispiel in der ARTE-Mediathek: Da kann die Abendgarderobe im Schrank bleiben, Opern gucken in der Jogginghose ist hier angesagt. Eva Hofem hat sich die diesjährige Opernsaison von ARTE mal genauer angeschaut – auf der eigenen Couch, versteht sich.

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SWR