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Geschlossene Bühnen, Kinos und Konzertsäle, verwaiste Museen, Kunsthallen und Clubs. Die Kulturbranche ist von den Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen. Trotz der zugesagten finanziellen Unterstützung fürchten viele Kulturschaffende um ihre Existenz, fordern mehr Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen oder klagen gegen die aktuellen Schließungen.

27. November:

Haushalt 2021: Kulturetat mit 2,1 Milliarden Euro so hoch wie noch nie

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (Foto: Pressestelle, Elke Jung-Wolff)
Pressestelle Elke Jung-Wolff

Der Kulturetat des Bundes steigt im kommenden Jahr auf 2,14 Milliarden Euro. „Mit dem Rekordetat 2021 erhöhen wir gerade in diesem Krisenjahr einmal mehr die Mittel für die Kultur und die Kreativen in ihrer so wertvollen Arbeit für unser Gemeinwesen", kommentierte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Freitag die Entscheidung des Haushaltsausschusses. Das Plus beträgt rund 155.000 Euro. Das Haushaltsgesetz tritt voraussichtlich zum 1. Januar in Kraft.

Unter anderem stehen damit 73 Millionen Euro für den Um- und Ausbau des Deutschen Literaturarchivs in Marbach bereit. Für ein Sonderprogramm zum Erhalt der zum Weltkulturerbe gehörenden Bausubstanz der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sind für die nächsten fünf Jahre zusätzliche Bundesmittel in Höhe von gut 76 Millionen Euro vorgesehen. Rund 93 Millionen Euro sind für Denkmalschutzmaßnahmen in ganz Deutschland eingeplant. Das Jüdische Museum Berlin erhält 3,2 Millionen Euro zusätzlich, um sein Haus künftig bei freiem Eintritt öffnen zu können.

26. November:

Bund und Länder beschließen Verlängerung des Teil-Lockdowns: Zumindest bis Weihnachten bleiben Kultureinrichtungen geschlossen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, aufgenommen bei einer Regierungserklaerung zur Bewaeltigung der COVID-19-Pandemie im Rahmen der 195. Sitzung des Deutschen Bundestages in Berlin.  (Foto: Imago, imago images / photothek)
Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, aufgenommen bei einer Regierungserklaerung zur Bewaeltigung der COVID-19-Pandemie im Rahmen der 195. Sitzung des Deutschen Bundestages in Berlin. Imago imago images / photothek

„Wir brauchen noch einmal eine Kraftanstrengung", betonte Kanzlerin Angela Merkel am 25. November abends nach mehrstündigen Beratungen mit den Ministerpräsident*innen der Länder.

Die seit dem 2. November geltenden Schließungen von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Bars und einzelnen Branchen werden bis zum 20. Dezember verlängert. Allerdings gehen Bund und Länder davon aus, dass die Beschränkungen wegen weiterhin hoher Infektionszahlen noch bis Anfang Januar erforderlich sein werden. Dazu soll es vor Weihnachten eine Bewertung geben. Die finanzielle Unterstützung betroffener Betriebe soll fortgeführt werden.

24. November:

Schauspielintendant Burkhard Kosminski: Privattheater und freiberufliche Künstler existentiell gefährdet

Es scheint ziemlich sicher, dass Bund und Länder beim Corona-Gipfel am 25.11. eine Verlängerung der Theaterschließung bis Weihnachten beschließen. „Ich glaub, wir brauchen alle jetzt mal ein bisschen Gelassenheit. Es ist einfach richtig, solidarisch zu sein mit den ganzen anderen Einrichtungen," sagt Burkhard Kosminski, Intendant am Schauspiel Stuttgart, in SWR2 Kultur Aktuell.

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19. November:
Niederlande erlaubt Öffnung der Kultureinrichtungen unter strengen Auflagen

Das Concertgebouw Amsterdam (Foto: Pressestelle, Emmely Siebrecht)
Trotz der Erleichterungen geht die Regierung davon aus, dass der Teil-Lockdown erst in der zweiten Januar-Hälfte nächsten Jahres aufgehoben werden kann. Pressestelle Emmely Siebrecht

In den Niederlanden werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorsichtig wieder gelockert. Vom. 19. November an dürfen Theater, Museen, Kinos und Bibliotheken wieder öffnen, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Abend des 17. November in Den Haag ankündigte. Kneipen, Cafés und Restaurants bleiben jedoch
geschlossen.

Das Amsterdamer Concertgebouw hat dennoch beschlossen, das Konzerthaus bis zum 15. Dezember geschlossen zu lassen. Grund dafür sei die von der Regierung beschlossene Begrenzung auf maximal 30 Personen in Konzertsälen. Man könne keine Konzerte für 30 Personen anbieten, heißt es auf der Seite des Concertgebouws. Für die Zeit nach dem 15. Dezember warte das Haus demnach auf die Entscheidungen von der Politik.

18. November:
Konzerthaus Berlin bietet freien Musiker*innen Auftritte ohne Saalmiete

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt bietet Musiker*innen der Freien Szene seine Säle im kommenden Jahr für zwei Monate kostenlos an. Vokal- und Instrumentalensembles aus klassischer und zeitgenössischer Musik, Jazz und Weltmusik können dabei auftreten und auch die Ticketeinnahmen behalten. Die Aktion „Freie Räume für freie Szene" startet am 4. Februar 2021. Eine Fachjury entscheidet, welche Musiker*innen und Ensembles im Rahmen der Aktion auftreten dürfen.

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17. November
Flashmob am Staatstheater Mainz: Wir sind auch noch da

Das Staatstheater Mainz will nicht sang- und klanglos im Lockdown verschwinden. Deshalb haben die Künstler*innen, Tänzer*innen, Schauspieler*innen und Musiker*innen am Dienstag, 17.11., um 17 Uhr einen Flashmob organisiert, bei dem sie auf ihre Arbeit während des zweiten Lockdowns hinweisen wollen.

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Die Bundesregierung beschließt neue Hilfszahlungen für Kulturschaffende:

13. November:
Cembalist Andreas Staier: „Ich sehe um mich herum alles zusammenbrechen“

„Ich sehe um mich herum alles zusammenbrechen“, sagt der Cembalist und Hammerklavier-Spezialist Andreas Staier in SWR2. Die „Not- und Hilferufe“ insbesondere seiner freischaffenden Musikerkollegen haben ihn zuletzt an die Öffentlichkeit treten lassen. Im SWR2-Musikgespräch kritisiert er auch den Umgang der Politik mit der Kultur und sieht die „Eventkultur“ nach der Krise im Kommen.

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13. November: Wirtschaftliche Lage vieler Bildener Künstler*innen prekär

Schon vor der Corona-Pandemie war die wirtschaftliche Lage vieler Bildender Künstler*innen prekär. Wie eine Umfrage des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler zeigt, haben die Auswirkungen der Corona-Krise ihre Lebensbedingungen weiter verschlechtert. „Der Verkauf von künstlerischen Produkten bricht weg“, sagt der Soziologe Eckhard Priller im SWR2 Gespräch SWR2.

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12. November: Konferenz „Postpandemisches Theater“ stellt Zukunftsfrage

Wie tiefgreifend verändert die Corona-Pandemie die gesellschaftliche Rolle des Theaters? Das fragt die digitale Konferenz „Postpandemisches Theater“, die das digitale Theaterblatt nachtkritik.de zusammen mit der Böll-Stiftung und dem Brecht-Literaturforum organisiert hat. „Die Pandemie funktioniert wie ein Brennglas für Fragen, die wir schon länger im Theater stellen“, sagt nachtkritik-Redakteur und Mitinitiator Christian Rakow in SWR2.

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11. November: Christian Stückl, Münchner Volkstheater: Eigene Konzepte entwickeln, nicht auf Politik warten!

„Wir können nicht nur dasitzen und hoffen, dass der frühere Status Quo wieder eintritt", sagt der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, in SWR2. Damit reagiert auf einen Rat Thomas Ostermeiers von der Berliner Schaubühne, Theater im Winter besser ganz zu schließen als mit ständig wechselnden Corona-Auflagen zu kämpfen.

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9. November:
Haushalt 2021 für Konstanz: Schulden tilgen zulasten der Kultur?

In Konstanz und anderen Städten und Kommunen ist die Sorge vor kommenden Kulturetatkürzungen groß. Denn wenn die Kommunen ihre Corona-bedingt angehäuften Schulden abbauen müssen, bleibt ihnen nicht viel Spielraum: Sozialausgaben sind verpflichtend, Kulturausgaben freiwillige Leistungen. Es müsse daher nicht nur über Zahlen diskutiert werden, sondern auch über den Stellenwert der Kultur in der Gesellschaft, fordern viele Kultureinrichtungen.

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6. November:
Corona-Achterbahnfahrt für den neuen Leiter des Mainzer Unterhauses

Erst im Sommer 2019 hat Stephan Denzer die Leitung des Mainzer Unterhauses übernommen, das zu den bekanntesten Kabarettbühnen Deutschlands zählt. Es gab viele Pläne, dann kam Corona, und im November der Lockdown für die Kultur. Doch ihn zeichne „ein sturköpfiger Optimismus aus“, erzählt Denzer im Gespräch mit SWR2. Er könne nicht dasitzen und warten bis etwas passiere. Man müsse versuchen, währenddessen den Spaß nicht an der ganzen Sache zu verlieren.

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6. November:
Deutscher Kulturrat hält wenig von Grönemeyers Sonderabgaben-Vorschlag

Herbert Grönemeyers Solidaritätsapell für die Kultur an wohlhabende Menschen wird heiß diskutiert. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, ist wenig begeistert von der Idee: „Ich finde das ein wenig aus der Zeit gefallen“, sagt er im Gespräch mit SWR2. „Am besten kann man mehr für das Gemeinwesen tun, indem man mehr Steuern zahlt.“ Herbert Grönemeyer hatte in der Wochenzeitschrift „DIE ZEIT“ vom 5. November Sonderzahlungen der Vermögenden vorgeschlagen.

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Angekündigte Bundeshilfen für Soloselbstständige richtig

Die angekündigten neuen Bundeshilfen für Soloselbstständige sind aus Sicht des Deutschen Kulturrats ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei komme es jedoch darauf an, die Hilfe nicht mit bürokratischen Hürden zu verstellen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte am Mittwochabend mit den neuen Corona-Hilfen Unterstützung für Soloselbstständige auch aus der Kulturszene angekündigt.

6. November:
Kulturschaffende im Südwesten: Ohne Kultur wird es still

Stoisch haben die Kulturschaffenden bis jetzt ertragen, was die Politik beschlossen hat. Doch der zweite Lockdown für die Kultur macht viele wütend. Vor allem die mangelnde Vorbereitung auf die abzusehende zweite Welle stößt auf Unverständnis. Kulturschaffende aus dem Südwesten berichten: Was bedeutet der erneute Lockdown für sie und den Kulturbetrieb?

4. November: Lautstärke zulasten von Differenzierung und Selbstkritik?

„Verbale Aufrüstung schlägt nötige Differenzierung“ kritisieren Hartmut Welscher und Christian Koch die Proteste der Kultur im Webmagazin „Van“ für klassische Musik. „Bei aller berechtigter Kritik und eigenen Existenznöten“ dürfe die Kultur nicht wieder in altes Elitendenken zurückfallen, dem Lagerdenken Vorschub leisten und die Gesellschaft als Ganzes aus den Augen verlieren.

4. November: Theaterkrise in Rheinland-Pfalz von historischem Ausmaß

Der aktuelle „Bühnen-Lockdown“ der 12. Coronaverordnung Rheinland-Pfalz stößt bei den staatlichen Theatern auf Unverständnis und wird für die privaten zur Bedrohung ihrer Existenz. Die Intendanten befürchten, Publikum und freie Mitarbeiter unwiederbringlich zu verlieren. Auch in der Digitalisierung des Theaters sehen sie keine Lösung, da das Theater von der direkten Begegnung lebe. Claudia Wehner von den Mainzer Kammerspielen, Markus Müller vom Staatstheater Mainz, Lajos Wenzel von der Landesbühne Neuwied und Tillmann Gersch vom Pfalzbau Ludwigshafen berichten von der bedrohlichen Situation ihrer Bühnen.

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4. November: Deutscher Filmpreis erst im Herbst 2021

Der Deutsche Filmpreis soll 2021 nicht wie gewohnt im Frühjahr, sondern erst im Oktober verliehen werden. Die Deutsche Filmakademie begründet die Verschiebung mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Die Kinos mussten erneut schließen, Filmstarts verschoben und Produktionen unterbrochen werden“, so Akademiepräsident Ulrich Matthes. Nur Filme, die in den Kinos laufen, können ausgezeichnet werden.

3. November: art KARLSRUHE in den Mai 2021 verschoben

Die Kunstmesse art KARLSRUHE, ursprünglich im Februar geplant, soll vom 21. bis 24. Mai 2021 stattfinden. Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie sowie die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern sind nach Angaben der Messe Karlsruhe der Grund der neuen Terminierung.

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3. November: Eilanträge und Klagen gegen Corona-Verordnung

Beim Verwaltungsgericht in Mainz laufen derzeit zwei Eilverfahren und drei Klagen gegen die neue Corona-Verordnung der Landesregierung. Antragsteller seien Fitness-Studios, ein Tattoo-Studio, ein Künstler sowie eine Einrichtung aus dem Rotlicht-Milieu, teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Das Gericht rechnet nach Angaben der Sprecherin mit weiteren Verfahren.

Das Berliner Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag gegen ein Konzertverbot in der Staatsoper Unter den Linden zurückgewiesen. Der Eingriff in die Kunstfreiheit auf Grundlage der aktuellen Infektionsschutzverordnung erscheine geeignet und erforderlich, um Neuinfektionen zu vermeiden, heißt es in Begründung des Gerichts. Geklagt hatten u.a. ein sechsjähriger Pianist und eine erwachsene Pianistin, die gemeinsame Konzerte in Staatsoper Unter den Linden geben wollten.

2. November: Musikboykott und „Beiträge der Stille“ von „Äl Jawala“ und der Aktion „Alarmstufe Rot"

Die Band Äl Jawala (Foto: Imago, Die Band Äl Jawala)
Die Band Äl Jawala Imago Die Band Äl Jawala

Markus Schumacher, Musiker der Freiburger Band „Äl Jawala“ und Bandmanager, ruft dazu auf, im November keine kostenlose Musik ins Netz stellen. Damit will er dem „Trend zur Entwertung“ von Musik entgegentreten, der bereits mit Spotify begonnen habe. Am 2. November hatte auch das Bündnis „Alarmstufe Rot“ mit „Beiträgen der Stille“ gegen die finanzielle Notlage der Kulturschaffenden protestiert.

#sangundklanglos #alarmstuferot in der #Kultur- und #Veranstaltungswirtschaft

2. November: Freiburger Künstler protestieren gegen Corona-Maßnahmen

Rund 300 Kulturschaffende haben am Montagabend auf dem Platz der Alten Synagoge in Freiburg protestiert. Ihre stille Mahnwache war Teil einer deutschlandweiten Protestaktion gegen die verschärften Corona-Maßnahmen.

Stille Mahnwache Gegen Corona-Maßnahmen: Freiburger Künstler protestieren

Rund 300 Kulturschaffende haben am Montagabend auf dem Platz der Alten Synagoge in Freiburg protestiert. Ihre stille Mahnwache war Teil einer deutschlandweiten Protestaktion gegen die verschärften Corona-Maßnahmen.  mehr...

Bericht Konzerthaus Berlin bietet freien Musiker*innen Auftritte ohne Saalmiete

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt bietet Musiker*innen der Freien Szene seine Säle im kommenden Jahr für zwei Monate kostenlos an. Auch die Ticketeinnahmen dürfen die Ensembles behalten. Ist das ein Vorbild für ganz Deutschland?  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Gespräch Kein Warten auf die Politik! Theater müssen eigene Konzepte entwickeln

„Wir können nicht nur dasitzen und hoffen, dass der frühere Status Quo wieder eintritt", sagt der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, in SWR2. Damit reagiert auf einen Rat Thomas Ostermeiers von der Berliner Schaubühne, Theater im Winter besser ganz zu schließen als mit ständig wechselnden Corona-Auflagen zu kämpfen.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Corona-Krise Etat-Haushalt Konstanz: Schulden tilgen zulasten der Kultur?

Noch bekommen die Kommunen in der Corona-Krise finanzielle Unterstützung von Bund und Land. Aber was ist im kommenden Jahr? Wenn die Sonderhilfen etwa wegfallen und die Kommunen wieder ganz auf sich gestellt sind? Wie wird es dabei öffentlichen Kultureinrichtungen gehen? In Konstanz ist die Sorge vor Etatkürzungen groß. Mit Spannung werden die Haushaltsverhandlungen 2021 erwartet.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Corona Lockdown Light und die Folgen für die Kultur: Gespräch mit Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart

Wo bleibt die Relevanz von Kunst in Zeiten des Lockdown Light? Kunscht!-Moderatorin Ariane Binder spricht mit Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart, über Corona und die Folgen für die Kultur.  mehr...

Kunscht! SWR Fernsehen

Bühne „Bühnen-Lockdown“ in Rheinland-Pfalz: Theaterkrise von historischem Ausmaß

Der aktuelle „Bühnen-Lockdown“ der 12. Coronaverordnung Rheinland-Pfalz stößt bei den staatlichen Theatern auf Unverständnis und wird für die privaten zur Bedrohung ihrer Existenz. Die Intendanten befürchten, Publikum und freie Mitarbeiter unwiederbringlich zu verlieren. Auch in der Digitalisierung des Theaters sehen sie keine Lösung, da das Theater von der direkten Begegnung lebe. Claudia Wehner von den Mainzer Kammerspielen, Markus Müller vom Staatstheater Mainz, Lajos Wenzel von der Landesbühne Neuwied und Tillmann Gersch vom Pfalzbau Ludwigshafen berichten von der bedrohlichen Situation ihrer Bühnen.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Gespräch Marc Grandmontagne vom Deutschen Bühnenverein: „Kultur ist nicht nur irgendeine Freizeitaktivität"

Der Teil-Lockdown im November betrifft vor allem die Freizeit. Dazu gehört, so die Bundesregierung, auch der komplette Kulturbereich. Die Kultur sei aber nicht einfach irgend eine Freizeitaktivität, sagt Marc Grandmontagne, Direktor des Deutschen Bühnenvereins. Die Politik sollte an einer langfristigen Planung für einen offenen Kulturbetrieb in der Pandemie arbeiten, so Grandmontagne im Gespräch.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Gespräch November ohne Musik? Die Aktion 20 Minuten „Kultur-Stille“ von #AlarmstufeRot

Bands und Musiker sollten im November keine Musik mehr kostenlos online stellen, fordert der Freiburger Markus Schumacher, Musiker der Band „Äl Jawala“ und Manager der Musikeragentur „Black Forest Voodoo“. Das Bündnis „Alarmstufe Rot“ hatte für Montagabend, den 2. November dazu aufgerufen, mit „Beiträgen der Stille“ gegen die Schließung der Kulteinrichtungen zu protestieren.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Kulturmedienschau Mehr als „Freizeitgestaltung“: Protest gegen den Lockdown für Kultur | 3.11.2020

Unter dem Hashtag #sangundklanglos protestieren zahlreiche Kulturinstitutionen und Künstler gegen die coronabedingten Schließungen von Konzerthäusern und Theatern: Das ist ein Thema im Netz und auf den gedruckten Kulturseiten. Und welchen Geist verrät es eigentlich, wenn Kultur unter „Freizeitgestaltung“ subsumiert wird? Die Kulturmedienschau von Anja Höfer.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Corona-Folgen New York Philharmoniker sagen ihre Saison ab

Nach der Metropolitan Opera sagen auch die New York Philharmoniker ihre komplette Saison ab. Bis einschließlich Mitte Juni 2021 können wegen der Corona-Pandemie keine regulären Konzerte mehr stattfinden. Damit wird das erste Mal in der fast 180-jährigen Geschichte des Orchesters eine gesamte Saison abgesagt.  mehr...

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