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Einfach weitermachen und spielen! Die Stuttgarter Dirigentin und Cellistin Friederike Kienle lässt sich durch Corona nicht unterkriegen. Sie macht Mut in der Krise!

Dass die Corona-Krise vor allem freischaffende Künstler*innen existentiell trifft, ist mittlerweile bekannt. Und das wird wohl noch eine Weile so bleiben. Kultur und Bildung sind wohl die Bereiche, bei denen die Rückkehr zum Normalbetrieb am längsten dauert.

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Zeit für positive Geschichten und Menschen, die Mut machen - wie die Stuttgarter Musikerin Friederike Kienle. Sie hat für positives Krisenmanagement eindeutig Talent. Bewiesen hat sie das schon einmal, als sie zehn Jahre lang in Japan lebte. Dort hat sie eine Celloklasse geleitet, ein Orchester gegründet, das Dirigieren für sich entdeckt - und: Ihre Student*innen auch während der Nuklearkatastrophe von Fukushima nicht im Stich gelassen. Aber auch wie die Japaner*innen damit umgingen, hat sie beeindruckt.

Und so heißt es für die freischaffende Künstlerin auch jetzt in der Corona-Krise: Nicht jammern - Weitermachen! Neue Formen des Musizierens erproben und wenn nötig auch mal beim Friseur jobben! Die Krise als Chance begreifen...

SWR-Kulturschwerpunkt am 17. und 18. Oktober #Zusammenhalten für die Kultur bei SWR2

Die Corona-Krise ist für Künstler*innen und Kultureinrichtungen eine existenzielle Bedrohung. SWR stärkt der Kulturszene mit der Aktion„#Zusammenhalten für die Kultur“ den Rücken und macht auf die Situation der Künstler*innen aufmerksam.  mehr...

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