Ausgezeichnet

Jens Klimek gewinnt Kompositionswettbewerb "Zeitgenössische Geistliche Musik"

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Seit fast 30 Jahren veranstaltet das Europäische Kirchenmusikfest in Schwäbisch Gmünd auch alle zwei Jahre einen Kompositionswettbewerb für Geistliche Musik. Eingereicht wurden 57 Kompositionen.

Der in Magdeburg geborene Komponist Jens Klimek hat den diesjährigen Kompositionswettbewerb "Zeitgenössische Geistliche Musik“ in Schwäbisch Gmünd gewonnen. Mit seiner Komposition "Appell" für gemischten Chor a cappella überzeugte Klimek (*1984) die vierköpfige Fachjury des Festivals Europäische Kirchenmusik. Das Werk bezieht sich auf das Gedicht "Gemeinsam" von Rose Ausländer (1901-1988) und soll im Juli zur Eröffnung des Kirchenmusikfestivals uraufgeführt werden. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

"Statt oberflächlicher Effekte setzt das Werk auf Zurückhaltung und Detailarbeit und ist klanglich und rhythmisch raffiniert gebaut. Zusätzlich werden ideenreich außermusikalische Elemente hinzugezogen: Tagespolitische Meldungen, die von den Sängerinnen und Sängern selbst auszuwählen sind, werden rezitiert, und Steine werden aneinander gerieben und gegeneinander geklopft."

Der Gewinner

Jens Klimek studierte nach seinem Abitur am Landesgymnasium für Musik Wernigerode von 2004 bis 2010 Musik und Anglistik in Magdeburg. Heute unterrichtet er selbst an seinem ehemaligen Gymnasium in Wernigerode in den musikalischen Spezialfächern. Neben seiner Erwerbsarbeit leitete er bereits verschiedene Chor- und Orchesterformierungen und erhielt Kompositionsunterricht. Uraufführungen und Wettbewerbserfolge belegen seine kontinuierliche kompositorische Arbeit.

Klimek: tå-ka-la-la-ka-tå
(1. Preis beim Kompositionswettbewerb Styria Cantat 2015)

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