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In den 50er-Jahren experimentierte der radikale französische Dichter und Grafikdesigner Henri Chopin mit den Möglichkeiten des Tonbandgeräts - und entdeckte dabei seinen Körper als Musikinstrument.

Seine zwischen 1964 und '74 erschienene Publikation „Revue Ouver" schaffte visueller Poesie ein Forum und brachte Arbeiten aus Konkreter Poesie, Lettrismus und Cut-up auf beigelegten Schallplatten zu Gehör.

William Burroughs sah Chopin als „inner space explorer" - seine künstlerische Zusammenarbeit reicht vom Dadaisten Raoul Hausmann bis zum Karl-Sczuka-Preisträger 2020 Frédéric Acquaviva.

ars acustica Nachrichtentstellt. O-Ton-Collage von Marc Matter

Nachrichtentexte zeichnen sich durch eine spezielle sprachliche Form aus - knapp, normiert, verdichtet und pointiert. Angeregt von dieser Eigenart, nutzt der Klangkünstler und Autor Marc Matter eben diese als Material für eine klingende Collage.  mehr...

SWR2 ars acustica SWR2

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