STAND

"Keeping the cultural door open" – Die Freundschaft von Britten und Schostakowitsch im Ost-West-Konflikt

Von Meinhard Saremba

Obwohl der Russe Dmitrij Schostakowitsch und der Engländer Benjamin Britten sich erst im September 1960 persönlich kennenlernten, waren sie schon seit vielen Jahren mit den jeweiligen Kompositionen vertraut. Aus der künstlerischen Verbundenheit entwickelte sich in den letzten 15 Jahren ihres Lebens eine intensive Kontaktpflege mit Korrespondenz und Besuchen. Schostakowitsch unterstützte Brittens Maxime "Keeping the cultural door open" - wenigstens die Pforten des Kulturlebens sollten ungeachtet aller politischen Paradigmenwechsel stets geöffnet bleiben. Ihre Kompositionen wurden zu universellen Stellungnahmen.

STAND
AUTOR/IN