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Karl Amadeus Hartmann: "Simplicius Simplicissimus - 3 Szenen aus seiner Jugend"

Titelkupfer "Simplicius Simplicissimus" (Foto: SWR)
Titelkupfer zu Grimmelshausens Roman "Simplicius Simpliccisimus"

Libretto von Hermann Scherchen, Wolfgang Petzet und Karl Amadeus Hartmann nach dem Barockroman "Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch" von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen

Simplicius Simplicissimus: Astrid Kessler
Einsiedel: Jonathan Stoughton
Gouverneur: Uwe Eikötter
Landsknecht: Thomas Berau
Hauptmann: Marcel Brunner
Bauer: Thomas Jesatko
Sprecherin: Katharina Rehn
Chor und Orchester des Nationaltheaters Mannheim
Leitung: Johannes Kalitzke
(Aufführung vom 22. Mai 2021 im Nationaltheater Mannheim)

Bohuslav Martinů: Les Larmes de couteau (Die Tränen des Messers)

Eleonora: Elena Tsallagova
Die Mutter: Maria Riccarda Wesseling
Satan: Adam Palka
Staatsorchester Stuttgart
Leitung: Cornelius Meister
(Produktion vom Juli 2020 im Probezentrum NORD in Stuttgart)

Richard Ayres: No. 42 In the Alps

Ein animiertes Konzert

Mädchen: Barbara Hannigan
Bobli: André Heuvelamnn (Trompete)
Zeus: Joost Smeets (Tuba)
Sprecher: Richard Ayres
Nederlands Blazers Ensemble

Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs komponierte der engagierte Pazifist Karl Amadeus Hartmann auf Anregung des Dirigenten Hermann Scherchen seine einzige Oper "Simplicius Simplicissimus". Im Mittelpunkt steht die Kindheit dieser Figur aus dem bekannten deutschen Barockroman von Grimmelshausen, in dem er seine Erlebnisse des Dreißigjährigen Krieges verarbeitet. 1948 wurde die Oper in einer kammermusikalischen Fassung uraufgeführt, später ließ Hartmann eine größere Besetzung folgen.

Die pointierte Kammerversion hat das Nationaltheater Mannheim jetzt unter Coronabedingungen neu produziert - vorerst ohne Publikum. Ergänzt wird die einzige Oper von Hartmann mit einer Kammeroper von Bohuslav Martinů und einem animierten Konzert von Richard Ayres.

Musikgespräch Karl Amadeus Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“ – Neue Opern-Inszenierung in Mannheim

„Simpel gesagt ist das ein Antikriegsstück“, erklärt Bernd Künzig den Inhalt der Oper „Simplicius Simplicissimus“ von Karl Amadeus Hartmann. Deshalb konnte es in den 30er Jahren, dem Kompositionszeitraum, nicht aufgeführt werden.
Das Nationaltheater Mannheim hat die Oper neu inszeniert und verspricht einen brisanten Aktualitätsbezug. SWR2 Opernredakteur Bernd Künzig war bei der Aufführung am 22. Mai dabei und erzählt im Gespräch, wie die Neuproduktion gelungen ist.  mehr...

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