Musikstunde

Johannes Kepler und die Harmonie der Welt (1–4)

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Was verbindet Astronomie und Musik? Die Harmonie! So zumindest sieht es Johannes Kepler, der vor 450 Jahren geboren wurde. Zeit seines Lebens versucht Kepler, die Anmut und Harmonie in der Bewegung der Gestirne als Beweis für Gottes perfektes Schöpfungswerk zu entschlüsseln und offenzulegen. Dazu sucht er auch in anderen Bereichen nach solchen Gesetzmäßigkeiten, zum Beispiel in der Musik.

Und so veröffentlicht er 1619 sein fünfbändiges Werk "Harmonices Mundi", die "Weltharmonik", ein umfassendes philosophisches, mathematisches, astronomisches und musiktheoretisches Kompendium. Diese Musikstunden-Reihe stellt den vielseitigen Wissenschaftler und seine Zeit vor.

Porträt zum 450. Geburtstag Johannes Kepler und die Entdeckung des Himmels

Johannes Kepler entschlüsselte mit seinen Gesetzen zur Planetenbewegung den Aufbau des Universums. Dank Tycho Brahe wurde ihm klar: Auf elliptischen Bahnen laufen die Planeten um die Sonne, nicht in Kreisen. Keplers Erkenntnisse markieren den Anfang der modernen Physik: "Ich gebe eine Himmelsphysik anstelle der Himmelstheologie des Aristoteles. Die Schlussfolgerung ist ganz einfach. Die Bahn des Planeten ist kein Kreis. Sie ist eine Ellipse."
Von Dirk Lorenzen | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/johannes-kepler | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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