Musikstunde

Glocken allüberall (2/4) - Signum dare – ein Zeichen geben

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Am Gründonnerstag fliegen sie nach Rom, an Ostern kommen sie zurück - so geht die alte Mär. Doch nicht nur Gläubige hören ihr Schallen: Glocken sind Teil unserer Kulturgeschichte und unseres Lebens. Sie sollen Dämonen abwehren und gute Geister beschwören, zeigen Tod und Taufe, Feuer und Feste an. Komponisten imitieren ihren Klang, Lyriker widmen sich ihrer Magie und im Alltag lässt uns das Klingeln einer Fahrradglocke plötzlich zur Seite springen. Von großen Kirchenglocken über die Kunst ihrer Herstellung bis hin zum Schellenursli: In dieser Folge geht es um die Herkunft der Glocke und ihre Bedeutung.

Musikliste

Emilia Giuliani:
Capriccio für Gitarre
Siegfried Schwab (Gitarre)

Glocken: Geläut Speyrer Dom

Ludwig Senfl:
„Das G’läut zu Speyer”
King’s Singers

Anonymus:
Es ist ein Schnitter, heißt der Tod
Anna Prohaska (Sopran)
La Folia Barockorchester
Leitung: Robin Peter Müller

Glocken: Kölner Dom - Klang Cäcilienglocke

Medieval Carol:
„Saint Thomas honour we”
The Sixteen
Leitung: Harry Christophers

Andreas Anton Schmelzer:
Serenada à 5
Accentus Austria
Leitung: Thomas Wimmer

Richard Rodney Bennett:
„The Bell doth toll”
King’s Singers

Chick Corea:
„Children’s Song”
Anthony Romaniuk (Fender Rhodes)

William Byrd:
„The Bells” T442
Anthony Romaniuk (Cembalo)

Georg Philipp Telemann:
4. Satz: Die Hamburgischen Glockenspiele aus: Suite für Orchester F-Dur TWV 55:F11 "Alster-Ouvertüre"
Akademie für Alte Musik Berlin

Henry Purcell:
Rejoice in the Lord alway, Z 49 Anthem für Counter-Tenor, Tenor, Baß, Chor und Kammer-Ensemble
James Bowman (Countertenor)
Charles Daniels (Tenor)
Michael George (Bass)
Choir of New College Oxford
The King's Consort
Leitung: Robert King

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