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Der renommierte Dirigent Steuart Bedford starb am 16. Februar. Er war besonders im Vereinigten Königreich als Dirigent von Benjamin Brittens Musik bekannt und dirigierte im Jahr 1974 die Uraufführung von „Tod in Venedig“.

Dirigent Steuart Bedford vor dem Buckingham Palace im April 2016. Er posiert mit seiner Ordensauszeichnung der britischen Königsfamilie. (Foto: Imago, IMAGO / i Images)
Im Jahr 2016 erhielt Dirigent Steuart Bedford die Ordensauszeichnung der britischen Königsfamilie. Imago IMAGO / i Images

Steuart Bedfords erste Zusammenarbeit mit dem Komponisten Benjamin Britten war schon in jungen Jahren, als er ihm bei der Aufnahme von Brittens Oper „Ein Sommernachtstraum“ assistierte. Im Jahr 1974 bat der kranke Benjamin Britten Bedford, die Uraufführung seiner Oper „Tod in Venedig" zu leiten. Zu diesem Zeitpunkt war Bedford 32 Jahre alt. Bedford leitete zeitlebens zahlreiche Konzerte und Einspielungen von Benjamin Brittens Werken.

Such sad news about the death of Steuart Bedford. Privileged to have known him and, like so many, to have learned so much from him. He played such a unique role in the history of @BrittenPears and his part in bringing to life the music of @BrittenOfficial will never be forgotten

Steuart Bedford und Benjamin Britten - eine lange Freundschaft

Steuart Bedford stammt aus einer Musikerfamilie. Er war der Enkel der Opernsängerin Liza Lehmann und des Komponisten sowie Künstlers Herbert Bedford. Seine Mutter war die Sängerin Lesley Duff und seine Brüder, der Komponist David Bedford sowie der Sänger Peter Lehmann Bedford.

Bedfords Mutter Lesley Duff war mit Britten befreundet. So kam Bedford schon früh in seinem Leben in Kontakt mit dem Komponisten. Bis zu Brittens Tod im Jahr 1976 verband Britten und Bedford eine Freundschaft und Zusammenarbeit.

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