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"Wenn ich heute an die Umwelt denke, denke ich an das Ende der Welt", sagt die Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Und das ist für sie unvergleichlich intensiv komponiert in dem "Dies irae" der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja. Ausgehend von diesem Stück hat Patricia Kopatchinskaja einen Konzertabend konzipiert, der Jahrhunderte und verschiedene Regionen durchquert und verbindet. Eine Auseinandersetzung mit dem Finsteren der Welt, den Schattenseiten des menschlichen Schicksals und dem Dunklen in uns selbst.

Giacinto Scelsi:
Okanagon für Harfe, Kontrabass und Tamtam
Heinrich Ignaz Franz Biber:
Battalia à 6 für Streicher und Basso continuo
George Crumb:
Ausgewählte Sätze aus Black Angels, Thirteen Images from the Dark Land für Streichquartett mit Live-Elektronik
Antonio Lotti:
Crucifixus d-Moll für 10 Stimmen
Byzantinischer Gesang zu Psalm 140
Bearbeitung für Violine solo von Patricia Kopatchinskja
John Dowland:
Lachrimae antiquae
Galina Ustwolskaja:
Komposition 2 "Dies irae" für 8 Kontrabässe, Schlagzeug und Klavier
Gregorianischer Hymnus:
"Dies irae"
(Konzert der Reihe LinieZwei des SWR Symphonieorchesters vom 17. November 2020)

Vokalakademie Berlin
Mitglieder des SWR Symphonieorchesters
Schüler der Musikschule Freiburg
SWR Experimentalstudio
Violine, Konzept und Künstlerische Leitung: Patricia Kopatchinskaja

Nachbericht Zu Gast im Currentzis-Lab: Patricia Kopatchinskaja und Helmut Lachenmann

Im Currentzis-Lab am 15. September in Stuttgart haben sich drei Künstler-Persönlichkeiten getroffen, für die das Erzeugen von Spannungen, die Lust am Neuentdecken und das Ausbrechen aus der Norm ganz normal ist: Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, der Komponist Helmut Lachenmann und Dirigent Teodor Currentzis. Sie stehen in den kommenden Tagen beim Saison-Auftakt des SWR Symphonieorchesters auf der Bühne. Wir berichten von ihrem Gedankenaustausch im Mozartsaal.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Saison-Beginn Kurz vor dem Auftakt: Probenbesuch beim SWR Symphonieorchester

Das SWR Symphonieorchester kann endlich wieder vor Publikum auftreten: Heute Abend (17. September) finden die ersten zwei der insgesamt sechs Konzerte im Sendegebiet statt – mit Chefdirigent Teodor Currentzis und der Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Im Zentrum des Programms steht das Werk „…Zwei Gefühle…“ von Helmut Lachenmann. Der Komponist wirkt als Sprecher sogar selbst bei den Konzerten mit. Frieder Kümmerer hat sich in den Proben umgehört.  mehr...

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