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Die Sängerin Helene Schneiderman nimmt Abschied vom Stuttgarter Opernensemble

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AUTOR/IN
Rafael Rennicke

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„Ich wollte nie eine Diva sein“, sagt die Mezzosopranistin Helene Schneiderman. 38 Jahre lang war die US-Amerikanerin eine Konstante im Sängerensemble der Stuttgarter Staatsoper. Am 4. Juli gibt der Publikumsliebling seine letzte Vorstellung als festes Mitglied des Ensembles und steht in Mozarts „Le nozze di Figaro“ noch einmal in der Rolle der Marcellina auf der Opernbühne. Wenn sie zurückblicke auf ihre Karriere, bereue sie nichts, sagt Schneiderman: „Ich hab‘ the perfect life!“

Stuttgart

Oper Ein Fest des Andersseins: „Rusalka“ von Antonín Dvořák mit Drag Queens an der Staatsoper Stuttgart

Es ist das Märchen von der unglücklichen Liebe der kleinen Meerjungfrau zu einem sterblichen Menschen. Antonín Dvořák hat es an der Schwelle zum 20. Jahrhunderts in seiner erfolgreichsten Oper „Rusalka“ verarbeitet. An der Staatsoper in Stuttgart übersetzt Regisseur Bastian Kraft das erzromantische Märchen und seine Frage nach körperlicher Identität in die Welt der Drag Queens. Das gelingt so überzeugend, dass Dvořák selbst es sich nicht besser hätte ausdenken können.  mehr...

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Stuttgart

Bühne „Die Walküre“ von Richard Wagner an der Staatsoper Stuttgart

Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ wurde an der Staatsoper in Stuttgart zuletzt legendär durch den Zyklus, bei dem vier Regisseure mit unterschiedlichen Handschriften die einzelnen Teile beleuchteten. Das scheint offensichtlich noch steigerungsfähig zu sein.
Nach dem Auftakt mit „Das Rheingold“ in der Regie von Stephan Kimmig, engagierte man jetzt gleich drei Teams, um die verschiedenen Aspekte der „Walküre“ herauszustellen. Für jeden Aufzug also ein anderes Team. Musikalisch ist diese „Walküre“ aber die One-Man-Show des Stuttgarter Generalmusikdirektors Cornelius Meister.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Oper Gelungener Auftakt mit „Rheingold“ – „Ring des Nibelungen“ an der Staatsoper Stuttgart

Die Staatsoper Stuttgart inszeniert bereits zum siebten Mal Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ in einer Neuproduktion. Jeder der vier Teile wird dabei von einer anderen Regiehandschrift geprägt, musikalisch aber werden alle von Generalmusikdirektor Cornelius Meister zusammengebunden. Den Auftakt mit „Das Rheingold“ machte jetzt der Regisseur Stephan Kimmig, dessen Regieperspektiven Opernkritiker Bernd Künzig schon jetzt für die drei folgenden Teile vermisst.  mehr...

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Rafael Rennicke