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Da tanzen die Landleute in Transsylvanien, galoppieren die Pferde über die Puszta oder es erklingen die geheimnisvollen Laute der Nacht. Béla Bartók nimmt die Volksmusik der Balkanländer zur kompositorischen Grundlage und schafft daraus einen ganz eigenen musikalischen Kosmos. Mit so beeindruckenden Werken, dass er zum meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts wurde. Als Mensch besaß er höchste moralische Integrität; Bartók verkörpert den entschiedenen Gegensatz zu Show, Smalltalk und Oberflächlichkeit. Stattdessen perfektionierte er die Kunst des Schweigens.

Béla Bartók:
Sechs Tänze in bulgarischem Rhythmus Nr. 6
Béla Bartók (Klavier)
Béla Bartók:
Kossuth Sz 21
Trauermarsch
Ungarische Nationalphilharmonie
Leitung: Zoltán Kocsis
Béla Bartók:
Acht Ungarische Volkslieder Sz 64 Nr. 1
Lajos Kendy
Katalin Szabados
Béla Bartók:
2 Porträts op. 5 Sz 37 Nr. 2
C. Ostertag
SWR SO Baden-Baden und Freiburg
Leitung: P. Rundel
Béla Bartók:
14 Bagatellen op. 6 Sz 38
Auschnitte
Andreas Bach
Béla Bartók:
Herzog Blaubarts Burg op. 11 Sz 48
T. Troyanos, S. Nimsgern
BBC Symphony Orchestra
Leitung: P. Boulez
Béla Bartók:
Allegro Barbaro Sz 49
Zoltán Kocsis
Béla Bartók:
Der holzgeschnitzte Prinz op. 13 Sz 6
Schluss
SWR SO Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Michael Gielen

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