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Als Beethoven 1801 seine erste Streichquartett-Sammlung op. 18 veröffentlicht, hat er schon einige Erfahrungen mit anderen Kammermusikwerken gesammelt und stößt damit die Tür zu neuen Ausdrucksbereichen auf. So wie er in seinen frühen Quartetten Respekt und Verehrung für Haydn und Mozart durchklingen lässt, fühlt sich Alexander Zemlinsky bei seinem Opus 3 dem (damals noch lebenden) Altmeister Johannes Brahms verpflichtet. Gleichzeitig geht das Trio des jungen Zemlinsky bereits eigene Wege, mit seiner Dramatik, seinen großen Steigerungswellen und dem Ausloten tonaler Möglichkeiten.

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