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Von Friederike Kenneweg

Als Hans Heller 1969 in Berlin starb, hat er die Aufführung seines Hauptwerks, des "Requiems für einen unbekannten Verfolgten", nicht mehr erlebt. Heller, der 1898 in Thüringen zur Welt kam, musste 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen und konnte weder im Exil noch nach seiner nach seiner Rückkehr nach Deutschland als Komponist noch einmal Fuß fassen. Dabei, da ist sich die Musikwissenschaft heute einig, sind Hellers Werke sehr persönlich und eigenständig. Friederike Kenneweg stellt den "unbekannten Verfolgten" vor.

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